Samstag, 6. April 2013

Mit dem Rennrad im Odenwald unterwegs

Ende März war ich über das Wochenende im hügligen Odenwald. Genauer gesagt in Bensheim zwischen Mannheim und Darmstadt. Ich wollte die Zeit dort nutzen, um die Wettkampfstrecke der Challenge Kraichgau ab zu fahren und zumindest eine Runde der Laufstrecke abzulaufen. Alternativ wäre ich mit einer Tageskarte in das Hallenbad in Bensheim gegangen und hätte dort einige Kilometer gemacht.

Das jedoch noch vorherrschende Winterwetter mit angekündigten Schneeregen und kräftigen und kaltem Ostwind lies mich meine Pläne über den Haufen zu schmeißen. So fuhr ich in der Umgebung des Hotels herum, um ggf. schnell dort wieder zu sein, falls das Wetter oder die Kälte zu ungemütlich werden würde.
Die Anstiege und der Gegenwind gaben mir oft das Gefühl, überhaupt nicht von der Stelle zu kommen. In den Senken war es dafür aber dann des öfteren nicht so windig, wodurch es dann doch wieder Spaß machte. Insgesamt fuhr ich inklusive Pausen 3 Stunden und schaffte nur 65 km und 1000 Höhenmeter. Daran sieht man, wie hart die Bedingungen waren.

Am Sonntag machte ich mich trotz des noch sehr windigen Wetters nochmal auf die Reifen und fuhr eine weitere Runde. Dabei kam ich auch nach Rimbach, wo ich einen meiner sozialen Internetkontakte traf, bevor er mit seinem Hund zum Laufen ging. Wir quatschten für einige Minuten und vereinbarten für Ende Mai eine gemeinsame Ausfahrt, wenn ich wieder im Odenwald sein werde. Es ging dann weiter nach Weinheim in die Rheinebene, von wo aus es dann flach Richtung Norden wieder zurück ging. Der Wind kam nun von rechts und es war nun sehr angenehm zu fahren. Zumal dann auch noch die Sonne raus kam.

Was ist das auf einmal? Ich werfe einen Schatten? Da muss doch etwas Sonne sein.
Flach entlang dem Odenwald
Nach einer kurzen Bio-Pause und einer noch kürzeren Foto-Pause, um die Burg über Heppenheim zu fotografieren, musste ich eine längere Pause einlegen, da beim Anfahren nach dem Foto-Stopp mir der Schlauch im Hinterrad platzte. Die Fußgänger, die just in dem Moment an mir vorbei gingen, als der Schlauch platzte, erschraken sichtlich. Also gut, 3. Stopp innerhalb von 500 Metern. Schlauch gewechselt und dabei festgestellt, dass der Mantel aus dem letzten Jahr nicht mehr wirklich gut ist. Da ich einen weiteren Mantel im Auto hatte, entschloss ich mich auf direktem Weg zum Hotel zurück zu fahren. Es waren zwar nur noch 17 km bis zum Hotel, aber dafür benötigte ich etwas über eine Stunde. Der Grund dafür waren einige Ampelstopps und ein 8 km langer Anstieg mit 300 Höhenmeter zum Hotel.

Burg über Heppenheim
Dort tauschte ich dann den defekten Mantel aus. Beim Aufpumpen merkte ich leider, dass auch der zweite Mantel einen Cut auf der Seite hat, wo der Schlauch hervor trat. Da ich keinen technischen Defekt riskieren wollte, beendete ich die Ausfahrt nach 60 km und 2 1/2 Stunden Fahrzeit. Zumindest war ich froh, einige Kilometer auf dem Rennrad geschafft zu haben.

Ende Mai werde ich nochmal ein Wochenende im Odenwald verbringen. Hoffentlich ist dann das Wetter besser, damit ich die Strecke im Kraichgau noch fahren kann, bevor es dann am 9. Juni bei der Challenge Kraichgau erst wird für mich.

Viele Grüße

Matthias