Mittwoch, 24. April 2013

10 Tage Sport ohne Ruhetag

Nach 10 Tagen Sport, machte ich heute trotz des gigantischen Sonnenscheins einen Ruhetag. Dieser nicht wirklich so geplante Block begann vorletzten Sonntag mit 6 Stunden auf dem Rennrad und noch etwas Laufen und Rollern.

Am Montag ging es dann mit dem Rad die üblichen 50 km in die Arbeit und am Abend wieder zurück. Dienstags dann nur lockeres Frühschwimmen und am Abend einen kurzen Lauf. Mittwoch wieder Bike2Work und zurück und am Donnerstag in der Mittagspause ein Lauf-ABC mit kurzer Barfuß-Einheit im Gras. Ein herrliches Gefühl.

Am Freitag eine GA1-Einheit im Wasser und am Samstag gleich nochmal ins Wasser, aber ohne Plan. Raus kamen ein paar Bahnen Technik, ein 500m Test in 7:55 Minuten (die 1000m war uns zu viel) und noch 2x100m in je 1:24 und 1:28. Zuletzt war nur noch Brei in den Armen. Gegen Abend eine für mich derzeit etwas längere Laufeinheit von 6,5 km. Ich spüre zwar die Wade nach kurzer Zeit, aber sie macht nicht mehr voll zu, so wie noch vor ein paar Wochen. Es scheint also besser zu werden.

Laufen macht mir wieder Spaß
Um hier eine weitere Bestätigung zu erhalten, bin ich am Sonntag mir meiner Tochter 2,6 km locker gelaufen. Anschließend die gleiche Strecke nochmal mit schnellen Intervallen. Zwischenzeitlich habe ich wieder etwas Vertrauen in meine Laufbeine bekommen, sodass ich mir eine Pace von 4 Min/km kurzzeitig wieder zutraue.
Das war nun eigentlich meine Entlastungswoche, in der ich auf 12 1/2 Stunden kam. Für jemanden der über 20 Stunden pro Woche trainiert, wäre das auch normal gewesen, aber nicht für mich mit einem Wochenschnitt von 8 Stunden. Naja, das schöne Wetter muss man jetzt einfach ausnützen und bis zur Challenge Kraichgau sind es nur noch 7 Wochen.

Warum kann der Hund nur so lange so schnell laufen? Liegt's am Allrad-Antrieb?
Montags nur 50 km mit dem Rad von der Arbeit heim, dafür kurz darauf noch ein Koppellauf über 6 km. Der 3. Lauf an 3 Tagen.
Am Dienstag Früh ging es mit dem Rad wieder in die Arbeit. Nun spürte ich erstmals eine gewisse Müdigkeit, weshalb ich mich dazu entschloss, nach 10 Tagen und 23 Stunden Sport am heutigen Tag zu ruhen.

Auf den eigenen Körper zu hören ist eine wichtige Eigenschaft, um lange Spaß am Sport zu haben.
Morgen geht das Training wieder weiter :-)

Viele Grüße

Matthias

Dienstag, 23. April 2013

Soziale Triathlon Woche

Letzte Woche war geprägt mit einigen Treffen aus meiner Twitter Timeline.

Am Donnerstag traf ich mich mit Thomas (@nattTRI) im Olympiabad in München. Eigentlich wollte auch noch Wolfgang (@lauftagebuch) mitschwimmen, aber er hat sich entschieden, länger zu arbeiten und dafür am nächsten Tag lieber krank zu sein. Ich hoffe es war nicht so schlimm mit dem Halskratzen.

In dem doch recht vollen Olympiabad wurde es trotz 50 Meter Bahn zeitweise recht eng, aber wir konnten doch einige Bahnen schwimmen und uns zwischendurch über das Training und Wettkämpfe unterhalten. Am Ende genossen wir noch den warmen Whirlpool und quatschten noch gemütlich weiter. Es ist doch immer wieder schön, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und die eine oder andere neu Information zu bekommen.

Am Sonntag machte ich mich mit dem Rennrad auf eine 145 km lange Tour Rund um Augsburg. Ich fuhr kurz nach 7 Uhr bereits los, da ich gegen 9 Uhr an der Sportanlage Süd sein wollte, wo der 43. AOK Straßenlauf über 5 und 10 km stattfinden würde. Eigentlich wohne ich nur ca. 20 km weg, aber ich wollte ein paar mehr Kilometer machen. Daher fuhr ich eine Schleife Richtung Süden über Klosterlechfeld und kam pünktlich nach 50 km gegen 9 Uhr an. Über die 5 km startete eine Arbeitskollegin und belegte einen tollen 6. Platz. Über die 10 km startete Markus Gebele und Jens (@Jensandmie). Markus wurde in der AK40 Erster und Jens Zweiter. Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Ergebnissen

Um 11 Uhr machte ich mich wieder auf den Weg. Die Sonne kam dann kräftig durch und heizte die Temperatur bis auf 22 Grad hoch. Es war angenehm die wärmenden Sonnenstrahlen zu fühlen. Kurz nach Batzenhofen wurde es mir dann doch zu warm und ich zog die Windstopperhose, Überschuhe und Winterjacke aus. In Thierhaupten machte ich eine weitere Pause an einer Tanke, bevor es dann raus aus dem flachen Lechtal ging. Noch ein kurzer Stopp beim Bäcker in Aichach, bevor es dann wieder Richtung Heimat ging. Den Kuchen beim Bäcker habe ich wohl zu schnell gegessen, denn anschließend spürte ich ein leichtes Drücken im Magen. Ich lasse mir nun lieber etwas mehr Zeit und kann dafür dann viel entspannter weiterfahren.

Am Abend probierte ich dann noch unseren neuen Roller aus. Gedacht ist er eigentlich dafür, dass unser Casey den Roller zieht. Das sieht dann ungefähr so aus wie auf dem Bild.

Casey zieht den Roller
Jedoch sehe ich darin auch ein ideales Trainingsgerät (ohne Hund) für mich als Laufgeschädigten.
  • Schult einen guten Abdruck nach hinten und damit auch die dafür notwendige Muskulatur
  • Aufsetzen mit der Ferse geht gar nicht, daher positiv zum Erlernen des Vorfußlaufes
  • Das Standbein ist dauerhaft gebeugt, sodass auch der vordere Oberschenkel gut trainiert wird
  • Es ist sehr anstrengend - zumindest jetzt. Das wird hoffentlich mit etwas mehr Übung besser.
Ein Roller für Laufgeschädigte
Mit Hund macht es aber auch sehr viel Spaß, wie auf dem Video zu sehen ist.


Viel Spaß beim Training.

Matthias

Samstag, 6. April 2013

Mit dem Rennrad im Odenwald unterwegs

Ende März war ich über das Wochenende im hügligen Odenwald. Genauer gesagt in Bensheim zwischen Mannheim und Darmstadt. Ich wollte die Zeit dort nutzen, um die Wettkampfstrecke der Challenge Kraichgau ab zu fahren und zumindest eine Runde der Laufstrecke abzulaufen. Alternativ wäre ich mit einer Tageskarte in das Hallenbad in Bensheim gegangen und hätte dort einige Kilometer gemacht.

Das jedoch noch vorherrschende Winterwetter mit angekündigten Schneeregen und kräftigen und kaltem Ostwind lies mich meine Pläne über den Haufen zu schmeißen. So fuhr ich in der Umgebung des Hotels herum, um ggf. schnell dort wieder zu sein, falls das Wetter oder die Kälte zu ungemütlich werden würde.
Die Anstiege und der Gegenwind gaben mir oft das Gefühl, überhaupt nicht von der Stelle zu kommen. In den Senken war es dafür aber dann des öfteren nicht so windig, wodurch es dann doch wieder Spaß machte. Insgesamt fuhr ich inklusive Pausen 3 Stunden und schaffte nur 65 km und 1000 Höhenmeter. Daran sieht man, wie hart die Bedingungen waren.

Am Sonntag machte ich mich trotz des noch sehr windigen Wetters nochmal auf die Reifen und fuhr eine weitere Runde. Dabei kam ich auch nach Rimbach, wo ich einen meiner sozialen Internetkontakte traf, bevor er mit seinem Hund zum Laufen ging. Wir quatschten für einige Minuten und vereinbarten für Ende Mai eine gemeinsame Ausfahrt, wenn ich wieder im Odenwald sein werde. Es ging dann weiter nach Weinheim in die Rheinebene, von wo aus es dann flach Richtung Norden wieder zurück ging. Der Wind kam nun von rechts und es war nun sehr angenehm zu fahren. Zumal dann auch noch die Sonne raus kam.

Was ist das auf einmal? Ich werfe einen Schatten? Da muss doch etwas Sonne sein.
Flach entlang dem Odenwald
Nach einer kurzen Bio-Pause und einer noch kürzeren Foto-Pause, um die Burg über Heppenheim zu fotografieren, musste ich eine längere Pause einlegen, da beim Anfahren nach dem Foto-Stopp mir der Schlauch im Hinterrad platzte. Die Fußgänger, die just in dem Moment an mir vorbei gingen, als der Schlauch platzte, erschraken sichtlich. Also gut, 3. Stopp innerhalb von 500 Metern. Schlauch gewechselt und dabei festgestellt, dass der Mantel aus dem letzten Jahr nicht mehr wirklich gut ist. Da ich einen weiteren Mantel im Auto hatte, entschloss ich mich auf direktem Weg zum Hotel zurück zu fahren. Es waren zwar nur noch 17 km bis zum Hotel, aber dafür benötigte ich etwas über eine Stunde. Der Grund dafür waren einige Ampelstopps und ein 8 km langer Anstieg mit 300 Höhenmeter zum Hotel.

Burg über Heppenheim
Dort tauschte ich dann den defekten Mantel aus. Beim Aufpumpen merkte ich leider, dass auch der zweite Mantel einen Cut auf der Seite hat, wo der Schlauch hervor trat. Da ich keinen technischen Defekt riskieren wollte, beendete ich die Ausfahrt nach 60 km und 2 1/2 Stunden Fahrzeit. Zumindest war ich froh, einige Kilometer auf dem Rennrad geschafft zu haben.

Ende Mai werde ich nochmal ein Wochenende im Odenwald verbringen. Hoffentlich ist dann das Wetter besser, damit ich die Strecke im Kraichgau noch fahren kann, bevor es dann am 9. Juni bei der Challenge Kraichgau erst wird für mich.

Viele Grüße

Matthias