Dienstag, 5. Februar 2013

Erstes Monat Grundlagentraining


Das erste von drei Monaten Grundlagentraining ist vorbei und Zeit einen Rückblick darauf zu werfen.

Die Vorbereitungsphase im Herbst verlief recht gut. Durch das angenehme Wetter konnte ich noch einige Male mit dem MTB draußen fahren. Auch konnte ich die Umfänge im Laufen langsam steigern, sodass ich auf 3 Laufeinheiten die Woche kam. Manchmal schaffte ich sogar noch eine 4. Einheit. Dies war auch mein Ziel, die Häufigkeit zu steigern.

Soweit lief alles nach Plan. Auch der Silvesterlauf in Gersthofen verlief noch recht gut. Es folgten noch eine Lauf-ABC Einheit und eine kürzere Einheit, bei denen ich auch keine Probleme spürte. Erst eine Woche nach dem Silvesterlauf lief ich mal wieder etwas länger und spürte danach meine rechte Wade. Den Rest der Woche habe ich dann mir lauftechnisch gesehen erlassen, in der Hoffnung, dass es sich wieder gibt.

Nach einer Woche ohne Laufen, wollte ich mit einer Lauf-ABC Einheit wieder ins Lauftraining einsteigen, jedoch kam mir dann der Sprint mit dem Stich in die Wade dazwischen. Somit musste ich erneut pausieren, aber als Triathlet kann man doch auf zwei andere Sportarten ausweichen und Stabitraining geht auch immer.

Nach zwei weiteren Wochen Lauf-Pause unternahm ich dann einen weiteren Versuch mit einer Laufeinheit, jedoch merkte ich schon beim ersten Schritt, dass es in der Wade noch zwickt. Schlimm wurde es nach einem Kilometer als ich ein paar Meter Skippings gelaufen bin. Danach konnte ich nicht mehr weiter laufen und musste sofort abbrechen. Ich ging frustriert heim. Besonders frustriert hat mich dann noch die Tatsache, dass einige aus meiner Twitter Timeline genau an diesem Samstag Vormittag in Rodgau den 50 km Ultramarathon gelaufen sind und ich nicht mal einen Kilometer laufen kann. Abends wälzte ich mich noch über die BlackRoll, um zumindest die noch heilen Fußmuskeln zu lockern. Die BlackRoll kommt nun fast täglich zum Einsatz. Fast automatisch bekommt man noch ein gutes Stabi-Training oben drein. Von den anfänglichen Schmerzen der verklebten Faszien und Muskelfasern möchte ich hier lieber nicht berichten. Ich kann zumindest sagen, dass diese Schmerzen sehr bald der Vergangenheit angehören.










Am Tag darauf konnte ich den Frust in neue Motivation umwandeln und diese dann 75 Minuten lang auf der Rolle ausleben. Den ganzen Winter über war ich kaum auf der Rolle, weil mir irgendwie die Motivation fehlte, aber jetzt absolviere ich meist 4 Einheiten pro Woche auf der Rolle und es macht wieder richtig Spaß. So hat die Laufpause zumindest etwas positives, wobei es mich trotzdem maßlos ärgert, dass ich nun wieder bei Null anfangen muss.

Aktuell habe ich noch nicht wieder mit dem Laufen begonnen und versuche noch die Verhärtung aus der Wade zu "rollen". Es ist schon eine deutliche Besserung spürbar, aber eine kleine Verhärtung kann ich noch spüren.

Das Schwimmtraining läuft derzeit recht ordentlich. Bei einem ersten Test über 1000m konnte ich meine bisherige Bestzeit vom letzten Jahr um 17 Sekunden auf 16:28 Minuten verbessern. Wenn ich bedenke, dass ich vor zwei Jahren noch bei über 20 Minuten lag, dann bin ich mit der Entwicklung recht zufrieden.

Ein gezieltes Krafttraining habe ich im Januar nicht gemacht. Das Studio meines Arbeitgebers wurde geschlossen. Eine Alternative bei mir Zuhause habe ich zwar gefunden, aber es bisher noch kein einziges Mal geschafft dort zu trainieren.

Euch allen wünsche ich ein von Verletzungen freies Training

Matthias