Dienstag, 31. Dezember 2013

Mein Sportjahr 2013

Dieses Jahr wollte ich das Umfangs-Niveau aus dem vergangenen Jahr halten und wenn möglich noch etwas steigern. Im Laufen und Schwimmen ist mir das geglückt, wobei es nicht schwer war die 388 gelaufenen Kilometer aus 2012 zu toppen.

Hier ein kurzer Überblick über die Umfangs- und Zeitentwicklung der letzten Jahre:


SchwimmenRadLaufenRolleGesamtPro Woche
Jahr(km)(h)(km)(h)(km)(h)(km)(h)(h)(h)
2013239,393:545.765209:2452153:0041514:55371:157:08
2012214,284:276.378240:4838843:3734814:21383:137:21
2011122,556:002.818109:0875784:2832312:21261:675:02
201057,028:022.44591:4868770:5119810:34201:153:52

Schwimmen

Wegen dem langen Winter (und dem späten Einstieg in die Rennrad-Saison) konnte ich bis April die Umfänge noch gut hoch halten. Ein Highlight war dabei ein 2-tägiges Schwimm-Camp vom BTV. Ab Mai war es dann mit den Umfängen vorbei und das Rennrad fahren überwog. Entsprechend schlecht war ich dann bei meinen Schwimm-Events.
Beim Stadt-Triathlon in München Anfang Mai war ich noch gut dabei, aber beim 4 km Schwimmen war dann die Vorbereitung im Winter kaum mehr spürbar und entsprechend schlecht mein Ergebnis. Beim Alpen-Triathlon war es nicht besser, sondern sogar noch schlechter. Der Hammer war dann aber der Kuhsee-Triathlon, bei dem ich 2 Minuten auf 100 m brauchte - unterirdisch! Ein versöhnlicher Abschluss war dann das 24 Stunden Schwimmen in Haar.

Radfahren

Die erste Fahrt mit dem Rennrad war ein Bike2Work am 1. März, aber so richtig os ging es dann erst Anfang Mai mit der Teilnahme an zwei RTF, der Donau-Ries-Rundfahrt über 154 km und "Rund um Ingolstadt" über 180 km. Beim Stadt-Triathlon konnte ich das Tempo vom letzten Jahr nicht erreichen, denn der kalte Regen ließ dies einfach nicht zu. Das Highlight war sicherlich mein erster 200er. Beim Alpen-Triathlon war ich mit der Radleistung soweit zufrieden und bei der Challenge Roth Staffel konnte ich mich nochmal um 8 Minuten steigern und beim Kuhsee-Triathlon war ich erstmals mit dem MTB in einem Wettkampf unterwegs.
Leider stürzte ich im August dann bei einer Ausfahrt und danach war ich nur noch selten auf dem Rennrad unterweg, aber auch mit dem MTB schaffte ich nur eine Ausfahrt, denn der Dezember war geprägt mit einer Padernoster-Erkältung (Nase, Hals, Bronchen immer schön rauf und runter).

Laufen

Es ging gleich richtig schlecht los mit mehreren Wadenverletzungen, die sich bis Ende April hinzogen. Erst einen Tag vor dem Stadt-Triathlon lief ich mal wieder einen 10er. Zu spät für eine vernünftige Vorbereitung auf den Halbmarathon bei der Challenge Kraichgau. Beim Alpen-Triathlon war ich soweit zufrieden, zumal ich keine Probleme/Schmerzen mehr beim Laufen spürte. Dieses Jahr musste ich für das Sportabzeichen 3000 m auf der Bahn laufen, welche ich in 13:27 Minuten und einem 4:29er Schnitt schaffte. Kurz danach musste ein anderer Teilnehmer für das Sportabzeichen noch die 100 m sprinten. Damit er nicht alleine laufen musste, lief ich einfach mit und war über die erreichte 13,9 Sekunden hoch erfreut. Beim Kuhsee-Triathlon war ich trotz Hitze gut unterwegs.
Anfang August merkte ich dann erneut Probleme. Diesmal mehr in der Achillessehne. Mit konsequentem Dehnen und Kräftigung der Muskulatur bekam ich das Problem soweit in den Griff, dass ich die geplanten Herbstläufe alle machen konnten. Das Highlight war dann noch mein bisher längster Lauf über 27 km. Heute zum Abschluss dann noch der Silvesterlauf in Gersthofen.

Dampfender Dreisportler bei der Zielverpflegung vom Silvesterlauf Gersthofen

Sonstiges

Am meisten aber freute ich mich über euch, welche ich dieses Jahr persönlich traf, mit euch trainierte oder wettkämpfte. Eigentlich wollte ich alle auflisten, aber irgendwie wäre das zu viel geworden und bestimmt hätte ich den einen oder anderen vergessen. :-)

Ich wünsche euch allen ein sportliches und verletzungsfreies 2014 und reichlich Gesundheit.

Sonntag, 29. Dezember 2013

24 Stunden Schwimmen - Halbmarathon und 200m Ausschwimmen

Der Entschluss bei einem 24 Stunden Schwimmen mal teilnehmen zu wollen, reifte bereits im vergangenen Jahr nachdem ich 7 Einheiten an 6 Tagen geschwommen bin. Anfang Dezember fand das 24 Stunden Schwimmen in Haar statt, zu dem sich auch Stella, eine nette Twitter-Bekanntschaft angemeldet hatte.

Ich hatte eine relativ kurze Anfahrt von nur 45 Minuten, sodass ich den Tag recht locker angehen konnte. Startschuss war um 12 Uhr und ich war erst ein paar Minuten vor 12 Uhr im Hallenbad in Haar. Nach dem Check-In richtete ich mir einen Platz in der angrenzenden Turnhalle ein. Dort rollte ich meine Isomatte und Schlafsack im hinteren Teil der Halle aus. Dieser Teil der Halle war nicht beleuchtet, wodurch ich mir etwas mehr Ruhe erhoffte.

Die fünf Zähltische mit den fleißigen Helfern
Anschließend zog ich mich um und machte mich auf den Weg ins angrenzende Bad. Auf allen Bahnen war mächtig was los. Für die "Schnellschwimmer und Krauler" gab es eine eigene Bahn, aber auch nur eine. Auf dieser Bahn waren zu Beginn etwa 20 Schwimmer unterwegs. Auf einer 25 Meter Bahn bedeutet das recht wenig Platz zum Schwimmen. Die Zähler auf der Bahn hatten da am Anfang alle Hände voll zu tun. Ein Helfer sagte die Nummern der ankommenden Schwimmer an und ein weiterer Helfer notierte die geschwommenen 50 Meter auf der Karte des Schwimmers.

Gegen 12:30 Uhr machte auch ich mich auf ins Getümmel und spulte meine ersten Kilometer ab. Durch die vielen Schwimmer war es kaum möglich zu überholen. Entsprechend locker viel diese erste Einheit auch aus, wobei schon einige Schwimmer meinten sich alles erlauben zu können. Entsprechend rücksichtslos wurde dann auch überholt. Bei so einer Aktion bekam ich die Hand oder den Arm eines anderen Schwimmers voll auf meinen Unterarm ab. Die Prellung spürte ich noch einige Tage nach dem Schwimmen. Nach 4,2 km ging ich aus dem Wasser, denn ich hatte leider nichts zum Trinken mit in die Halle genommen. Ich zog mich auf meine Matte in der Halle zurück und füllte meine Energiespeicher wieder auf. Ich schlief sogar für einen kurzen Moment ein.

Gegen 16 Uhr raffte ich mich wieder auf ins Bad. Diesmal war schon deutlich weniger los auf den Bahnen, sodass es nun ein angenehmeres Schwimmen werden sollte. Einige der Schwimmer waren schon bei meiner ersten Einheit im Becken und hatten wohl einiges vor. In den nächsten zwei Stunden schwamm ich 5,8 km, womit ich 10 km beisammen hatte. In der nächsten Pause gönnte ich mir ein deftiges Gulasch. Nebenan saß Wigald Boning, von dem ich schon wusste, dass er neben Jokes auch Ausdauer kann. Anschließend versuchte ich nochmal etwas zu schlafen, war mir aber leider nicht gelungen ist. Einerseits ging jede Minute eine Lüftung an und aus und andererseits schnarchte mein "Nachbar" unüberhörbar.

Irgendwann hatte ich dann genug von dem "Konzert" und stand wieder auf. Ich schaute mir die ersten Zwischenergebnisse an. Dort traf ich dann auch Stella erstmals und wir unterhielten uns recht lange, bevor wir uns die Lage im Bad anschauen wollten. Nachdem dort nur wenige Schwimmer auf den Bahnen unterwegs waren, wollte sie ihre 10 km noch voll machen. Da ich eh nicht schlafen konnte, zog ich mich auch um und schwamm eine Stunde lang mit. Wegen der wenigen Schwimmer wäre es am Besten gewesen, einfach weiter zu schwimmen, aber die Luft bzw. das Chlor in der Halle bereitete nicht nur mir Probleme. Daher entschied ich mich zu einer erneuten Pause.

Gemütliches Schwimmen während der Nachtstunden (Quelle: 24 Stunden Schwimmen Haar)


Gegen 2 Uhr wollte ich wieder ins Wasser gehen. Es dauerte allerdings eine Weile, bis ich mich wieder aufraffen konnte. Beim Anblick des wenig belegten Beckens war meine Motivation wieder voll da. Wir waren zu viert auf der Bahn und schwammen in etwa ein ähnliches Tempo, sodass es kaum zu Überholungen kam. Die Luft war auch etwas besser geworden. Einer der Nachtschwimmer war Hamza Bakircioglu, der dieses Jahr bei seiner Längsdurchquerung des Bodensees aufgrund eines Gewitters nach 56 km aufgeben musste.

Auch in den Nachstunden auf einen guten Sitz der Mütze achten  (Quelle: 24 Stunden Schwimmen Haar)
Nach 7 km verließ ich das Becken und hatte nun insgesamt 20 km angesammelt. Die noch auf die geplanten 25 km fehlenden 5 km, wollte ich dann in einer letzten Einheit zusammen mit Stella machen.

In dieser Pause schlief ich allerdings tief ein und wachte gegen 8 Uhr. Ich fühlte mich wie gerädert und war total schlapp. Lust auf Schwimmen hatte ich keine mehr, aber einen Halbmarathon wollte ich schon noch voll machen. Für volle 5 km fehlte mir die Motivation, obwohl es im Bad immer noch recht gemütlich zu ging. So schleppte ich mich ins Becken und machte den Halbmarathon noch voll. Da ich mich nicht eingeschwommen hatte, wollte ich noch wenigstens 200 Meter "ausschwimmen". Somit kam ich mit 21,3 geschwommenen Kilometern auf Platz 15 von 60 männlichen Teilnehmern. Damit habe ich zwar mein Ziel verfehlt, aber einiges an Erfahrung für zukünftige Teilnahmen gesammelt.

Während der Nachstunden gab es eine gesonderte Wertung für den Mondscheinpokal. Die in einem gewissen Zeitraum geschwommenen Kilometer wurden extra gewertet und der Sieger dafür erhielt einen eigenen Pokal. In dieser Wertung schaffte ich es sogar auf Platz 4.

Hier noch die Berichte einiger Teilnehmer, welche ich im Verlauf der Veranstaltung persönlich kennen gelernt habe:




Insgesamt gesehen, war es eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit folgenden positiven Merkmalen

  • Begrenzung auf 150 Teilnehmer - bis auf den Anfang war immer genügend Platz auf den Bahnen
  • Verpflegung konnte zu günstigen Preisen erworben werden
  • Kostenloser Tee für alle Teilnehmer
  • Turnhalle grenzt direkt an die Schwimmhalle - kurze Wege ohne dass man nach draußen muss
  • Versuch einer elektronischen Bahnenzählung - nächstes Jahr klappt es bestimmt

Einzig die starke Chlor-Luft muss negativ erwähnt werden, wobei ich mir sicher bin, dass die Veranstalter alles daran gesetzt haben, dieses Problem zu beheben.

Jedenfalls werde ich mir den Termin für 2014 frei halten und die 30 km anpeilen.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Herbstläufe 2013 - Sheridanpark Meilen - Halbmarathon München - PflugsmühleLauf

Nachdem es mir im letzten Jahr die Herbstläufe durch ein ITBS am rechten Knie verhagelte, sollte es wenigstens dieses Jahr mit ein paar Läufen klappen. Die Vorzeichen dafür waren soweit in Ordnung, wenn auch nicht optimal, denn die Wadenverhärtung aus dem Frühjahr hatte sich zwischenzeitlich auf die Achillessehne ausgeweitet. Daher wollte ich die geplanten Läufe ohne irgendwelchen Zeitvorgaben angehen und einfach nur schmerzfrei durchlaufen.

Meine Vorbereitung darauf begann im Urlaub mit kurzen Waldläufen vor dem Frühstück mit meinen Kindern. Ich gönnte mir immer einen Tag Pause, denn die Achillessehne war noch etwas empfindlich und ich wollte nichts riskieren.

Wieder zurück aus dem Urlaub war ich während meine Tochter ihr Leichtathletik-Training hatte auf der Bahn und machte einige Runden mit Lauf-ABC und Tempo. Ansonsten gab es noch drei längere Läufe (> 10 km), wobei der längst mit fast 16 km einen Tag vor den Sheridanpark Meilen war.

Sheridanpark Meilen

Bei den Sheridanpark Meilen (organisiert von Katja Mayer) geht es über 5 Meilen (ca. 8 km) durch den Sheridanpark in Augsburg und entlang der Wertach. Kurze Anfahrt, kurze Strecke, fast maximale Anstrengung. Ich nahm mir zwar keine Zielzeit vor, wollte aber schon in unter 40 Minuten ins Ziel kommen. Das hat leider um 19 Sekunden nicht gereicht, aber trotzdem war ich zufrieden, zumal laut Route über Google Maps die Strecke um 500 zu lang war.


Am Abend nach dem Lauf war ich dann nochmal unterwegs und bin noch locker 2,5 km ausgelaufen.

In den zwei Wochen bis zum Halbmarathon lief ich nur noch zwei Mal. Darunter ein langer Lauf über fast 16 km.

Halbmarathon München

Ein perfekter Tag mit warmen Temperaturen und einem Start um 14 Uhr. Ich freute mich auf den Lauf und war mir sicher, ohne Schmerzen durchlaufen zu können.

Orientierung an den 2 Stunden Pace-Makern
Ich orientierte mich an den Pace-Makern für die 2 Stunden und blieb zu Beginn in deren direkter Nähe. Nach ein paar Kilometern arbeitete ich mich etwas nach vorne und lief mein eigenes Tempo, welches so bei 5:30 Minuten lag.

Start zum Halbmarathon
Auf Höhe des Ostbahnhofes sah ich vor mir einen Läufer mit Laufshirt vom Team-Erdinger. Nach ein paar Minuten war ich an ihm dran und wir liefen bis kurz vor dem Ziel zusammen. Wir unterhielten uns und hatten viel Spaß im Verlauf des Rennens.

Laufen im Team macht Spaß
Den Einlauf in das Olympiastadion durch das große Marathontor konnte ich im Gegensatz zu vor zwei Jahren viel mehr genießen. Damals war ich zwar 9 Minuten schneller, lief aber mit Schmerzen durch das Tor. Diesmal hatte ich keine Schmerzen und spürte einfach nur große Freude es geschafft zu haben. Im Tunnel lief gerade "Applaus, Applaus" von den Sportfreunde Stiller als ich durch kam. Es hätte nicht besser sein können.

Rein ins Olympiastadion durch das große Marathontor
Die letzten Meter im Stadion waren dann nur noch zum Genießen da.

Die letzten Meter
Kurz nach mir kam dann auch mein Erdinger Mitläufer an. Leider verlor ich ihn dann aus den Augen, als wir uns für die Verpflegung anstellen. Glücklicherweise gab es im Zielbereich wärmende Plastikumhänge, denn schon nach kurzer Zeit war mir recht kalt geworden.

Nach dem Halbmarathon wollte ich eigentlich nichts mehr machen und eine kurze Laufpause einlegen. Aber es kam ganz anders. Zwei Wochen nach dem Halbmarathon war ich bei meinen Eltern übers Wochenende. Kurz davor meldete ich mich bei Alexander, einem Bekannten von Twitter, ob er Lust auf einen gemeinsamen Lauf hätte. So einen 10er hätte ich mir schon vorstellen können, aber er meinte, dass er an dem Wochenende an einem vereinsinternen Lauf über 27 km teilnehmen würde und ich könnte doch mitlaufen. Unterwegs gäbe es zwei Verpflegungsstellen und am Ziel ein leckeres Abendessen.
Ufffff. Das klang alles sehr verlockend, aber ich brauchte dann doch ein paar Tage Bedenkzeit, bevor ich mich entschloss mitzumachen. Der Reiz war einfach zu groß, es nicht zu versuchen.

Pflugsmühlelauf über 27 km

Alexander und ich trafen uns, wie auch die restlichen Läufer, am Schulzentrum in Weißenburg in Bayern. Unter den Läufern waren wahnsinnig starke Läufer dabei, die einen Marathon in unter 2:30 Stunden schaffen oder welche, die den Transalp Lauf mitgemacht haben. Alexander meinte er würde in einem 5:30er Tempo laufen wollen, was ich für mich als machbar ansah.

Kurze Ansprache vor dem Start
Nach einer kurzen Begrüßung der 50 Teilnehmer ging es dann zuerst gemeinsam durch Weißenburg. Als wir Weißenburg hinter uns gelassen hatten, verschärften die starken Läufer ihr Tempo, während wir unserem Tempo treu blieben. Ich fühlte mich wohl und es machte Spaß auf recht kleinen Pfaden durch die Landschaft zu laufen. Zwischendurch unterhielten wir uns über das Training und Wettkämpfe. Da war die Welt noch in Ordnung.

Über 50 Teilnehmer liefen mit
Die erste Verpflegungsstelle kam bei Kilometer 13 kurz vor dem Brombachsee. Wir machten ein paar Minuten Pause, tranken etwas und stopften ein paar Kalorien noch rein. Anschließend ging es weiter entlang am Brombachsee. Das wieder Anlaufen fiel mir schwer und meine Mitläufer hielten das Tempo recht hoch. Ich hatte Mühe dran zu bleiben, aber es sollte noch schlimmer kommen. Nachdem wir die flache Passage entlang des Brombachsees hinter uns gelassen hatten, ging es einen heftigen Anstieg hoch. Hier musste ich komplett abreißen lassen. Ich war froh, dass ich Alexander immer noch in Sichtweite vor mit hatte, denn ich hatte keine Ahnung, wo die Strecke entlang führt. Anschließend konnte ich die gerissene Lücke wieder schließen, vermutlich auch weil Alexander etwas Tempo raus genommen hatte. 

Vorbei am Brombachsee und ich im Schlepptau von Alexander
Bis Großweingarten hatte ich mich dann atem- und herzfrequenztechnisch wieder gefangen, bevor es dann bergab nach Spalt ging. Bei 10% Gefälle ging das ganz schön auf die Oberschenkel. In Spalt freute ich mich dann auf die zweite Verpflegung samt kurzer Rast. Bis dahin hatten wir 22 km hinter uns gelassen und ich war weiter gelaufen als je zuvor. Die verbleibenden 5 km würde ich nun auch noch schaffen, obwohl ich schon von der "Wand von Spalt" gehört hatte. Nach ein paar Minuten machten wir uns wieder auf den Weg, der uns aus Spalt heraus und hinauf führte. Der Anstieg war soweit gesehen ok und gut machbar. Alexander hatte sich wie schon bei dem vorherigen Anstieg abgesetzt. Dann kam aber die "Wand von Spalt" und gefühlt ging es nur noch im Schritttempo voran. Es wurde immer steiler. Ich war zwar noch immer im "Laufmodus", aber ich bin mir nicht sicher, ob nicht gehen schneller gewesen wäre. Alexander pumpte oben auch heftig und als ich dann ankam, ging es gleich weiter. Der heftigste Teil war hinter uns, aber noch nicht alle Höhenmeter. Es ging moderat noch ein paar Meter weiter nach oben, bevor es dann wieder langsam abwärts ging. Ich war überrascht, dass ich immer noch Kraft in den Beinen hatte. Vermutlich hat das näher kommende Ziel mich nochmal motiviert. Gefühlt hätte ich noch weiter laufen können, aber irgendwie war ich dann doch froh an der Pflugsmühle angekommen zu sein. (Hier die Aufzeichnung der gelaufenen Strecke)

Höhenprofil des PflugsmühleLauf
Nach einer ersten Erfrischung mit einem Bier konnte man sich duschen und umziehen. Anschließend gab es ein riesiges Abendbuffet, um die leeren Speicher schnell wieder aufzufüllen. Dort sah ich dann auch, dass Rebecca Robisch mit gelaufen war und den schnellen Jungs vorne einheizte. Insgesamt gesehen war es ein perfekter Tag und ein toller Lauf ohne Zeitdruck, durch eine schöne abwechslungsreiche Landschaft. Danke an Alexander, dass du mir die Möglichkeit gegeben hast, bei euch mitlaufen zu dürfen. Da mache ich gerne wieder mal mit. :-)

Laufshirt zum PflugsmühleLauf 2013

Samstag, 21. Dezember 2013

Top 10 beim Kuhseetriathlon inklusive Staub- und Hitzeschlacht

Ende Juli findet jedes Jahr in Augsburg der Kuhsee-Triathlon statt. Ein beliebter Jedermann-Triathlon, mit über 300 Einzelstartern und mehr als 100 Staffeln. Organisiert wird der Event von der Augsburgerin Katja Mayer, einer erfolgreichen Profi-Triathletin (Siegerin Ironman Florida, Vize-Europameisterin, Amateurweltmeisterin IM Hawaii, 35 erfolgreiche Ironmanteilnahmen).

2008 war dies mein erster Triathlon. Geschwommen wird 500 Meter im Kuhsee. Gefahren wird auf einer Schotterstraße über 18 km entlang des Lechdamms. Gelaufen werden die 5 km auf einer kleinen Erhebung neben dem Lechdamm. Bei meiner ersten Teilnahme wurde noch durch ein kurzes, aber sehr enges Waldstück gefahren, wo es zu wilden und gefährlichen Überholmanövern kam. Diese Gefahrenstelle wurde nun beseitigt.

5 Jahre nach meinem Erststart, wollte ich an diesen Wettkampf vor meiner Haustür mal wieder teilnehmen, zumal meiner Kinder in den vergangenen 4 Jahren sowohl als Staffel- als auch als Einzelstarter sehr erfolgreich teilgenommen haben (von Platz 1 bis Platz 4 war alles dabei). So erfolgreich würde ich natürlich nicht sein, aber irgendwie reizte es mich schon auch mal eine gute Platzierung zu erreichen.

Die Wettervorhersage für den Wettkampftag war beeindruckend: heißestes Wochenende des Jahres, 35 Grad werden erwartet. Meine bisherigen Erfahrungen mit Hitzerennen waren alles andere als ermutigend. Glücklicherweise wurde der Startzeitpunkt für die Erwachsenen Einzelstarter auf den Vormittag vor verlegt, aber auch da war es schon recht heiß. Hart war es dann aber für meine Tochter, die erst um 13 Uhr starten durfte.

Die Startaufstellung war diesmal seitlich durch einen Torbogen begrenzt. Bisher konnte man sich recht breit am Ufer aufstellen, was dann zu einem zivilisierteren Start führte. Diesmal war ich inmitten des Gewühls und hatte das Gefühl, gar nicht vorwärts zu kommen. Zumindest strengte es mich wahnsinnig an.

Wie ich den Massenstart liebe - NICHT!
Auch steckte ich einige Schläge ein, die meine Stimmung nicht gerade steigen ließen. Oftmals schwamm ich im Wettkampf besser als im Training, aber diesmal konnte ich keinen Druck im Wasser aufbauen und so richtig gespürt habe ich das Wasser auch nicht. Zeitweise schwamm ich sogar Brust und ich fühlte mich wie ein Ersttäter ohne Kondition.

Dicke Backen nach einer unterirdischen Schwimmleistung
Die Schwimmzeit war entsprechend mies. Mit über 10 Minuten war ich gleich langsam wie vor 5 Jahren. 2 Minuten schneller hätte drin sein müssen. Ich hatte aber auch das Gefühl, dass der Zweiteiler mich gehörig bremste. Zwei Wochen danach machte ich einen Versuch und schwamm mal mit und mal ohne Oberteil. Der Unterschied war doch gewaltig. Sicherlich ist ein Zweiteiler schlechter als ein Einteiler, aber auch bei meinen Einteilern hatte ich immer das Gefühl mich mehr anstrengen zu müssen als nur in einer Badehose. Über einen guten Tipp für einen gut schwimmbaren Einteiler würde ich mich sehr freuen.

Kein Trübsal blasen, weiter geht's. Noch zwei Disziplinen Zeit zum Aufholen
Dann schnell zum Rad und raus auf die Schotterstrecke. Die meisten Athleten wie auch ich traten mit Mountain-Bikes an, aber einige fuhren auch mit ihren Rennrädern. Das hätte ich meinem Rennrad nicht antun wollen. Auf dem Schotter mussten wir einiges an Staub schlucken, sodass ich fast meine ganze Radflasche in der halben Stunde getrunken habe.

An ein fahren ohne Windschatten ist auf der einspurigen Straße mit Gegenverkehr nicht zu denken. Zu Beginn fahren zwei oder drei Fahrer nebeneinander. Wenn die ersten schnellen Radfahren dann entgegen kommen, wird es auf der einspurigen Straße recht eng.

Ich konnte einige Plätze mich nach vorne arbeiten. Zwar fahre ich auch gerne mit dem MTB, aber meine Sitzposition ist nicht optimal und der Vorbau ist zu groß. Da sollte ich etwas dran ändern, damit ich im nächsten Jahr etwas besser drauf sitze.

Staubschlacht auf der ganzen Radstrecke
Beim Wechsel auf die Laufstrecke schaffte ich es nicht, das Rad in die vorgesehene Halterung zu stecken. Der Reifen war einfach zu breit. Da neben mir genügend Platz war, legte ich mein Rad einfach auf dem Boden ab, schnappte mir die Schildmütze und begab mich auf die letzten 5 km.

Ein paar Stunden zuvor hat das Rad noch sauber augeschaut
Gleich zu Beginn der Laufstrecke gab es eine kleine Wasserdusche, die sehr angenehm war, bevor es wieder raus in die Sonne ging. Als mir die ersten Läufer entgegen kamen, habe ich erstmals mitgezählt, wie viele Teilnehmer vor mir lagen. Am Wendepunkt bei der Hälfte der Strecke lag ich noch auf Platz 30. Die Feuerwehr hatte dort eine große Wasserdusche aufgebaut. Aus zwei C-Rohren wurde ein kühler Schauer gezaubert. Für eine richtige Abkühlung hat es nicht gereicht, aber besser als nichts.
Auf dem Rückweg zum Ziel verlor ich noch ein paar Plätze an schnelle Läufer, sammelte aber auch noch ein paar andere Teilnehmer ein. Kurz vor dem Ziel sah ich noch einen Teilnehmer, dem ich immer näher kam. Kurz vor dem Zielkanal entschied ich mich ihn zu überholen. Ich zog an ihm vorbei und dachte ich könnte den Platz jetzt locker ins Ziel laufen. Denkste! Auf den letzten Metern wurde ich noch von ihm übersprintet.

Kurz vor dem Ziel wurde ich noch abgefangen
Gerne hätte ich hier das Video vom Zieleinlauf gezeigt, aber leider konnte ich es von der Homepage der Zeitnahmefirma hier nicht einbinden. Wer es trotzdem anschauen möchte, ruft bitte folgenden Link auf.

Zufrieden mit Platz 38 insgesamt und Platz 10 in der AK
Im Ziel war erstmal Kühlung angesagt und auch dringend notwendig. Danach kurz regenerieren, bevor ich meine Tochter bei ihrem zweiten Einzelstart tatkräftig anfeuerte. Sie war deutlich erfolgreicher wie ich und schaffte es trotz der brütenden Mittagshitze auf den 2. Platz in ihrer AK und auf den 3. Platz insgesamt. Da ziehe ich doch begeistert den Hut.

Kühlung ist notwendig

Der Staub hat seine Spuren hinterlassen

Zum Abschluss noch ein schönes Video, welches mit einem Quadkopter aufgenommen wurde. Zuerst gibt es Aufnahmen vom Nachtlauf, der am Abend vor dem Triathlon stattfindet. Bei 2:00 beginnt dann der Abschnitt vom Triathlon.


Nächstes Jahr werde ich wieder am Start sein und versuchen mich noch weiter vorne zu platzieren.

Sonntag, 24. November 2013

Platz 17 der gemischten Staffeln bei der Challenge Roth 2013 - Wettkampfbericht

Nach 2012 fuhr ich auch in diesem Jahr in einer Staffel als Radfahrer bei der Challenge Roth mit. Aus den Erfahrungen vom Vorjahr habe ich mitgenommen, dass die Kraft so ab Kilometer 130 ein wichtiger Faktor ist. Leider hatte ich in der Vorbereitung kaum gezieltes Krafttraining gemacht aber zumindest waren die Umfänge auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Daher war ich froh als letzte größere Vorbereitung nochmal eine 175 km lange Einheit auf dem Zeitfahrrad mit vielen Höhenmetern machen zu können (hier der Bericht dazu). Diese Einheit bestätigte mich dann doch, dass die Vorbereitung nicht so schlecht war.

Die TRIMORE Staffel 2013. Rechts neben mir Rainer (Läufer) und  Nadja (Schwimmerin)
Am Freitag Mittag fuhr ich zu meinen Eltern nach Treuchtlingen und schlug dort mein "Basislager" auf. Am späteren Nachmittag ging es dann nach Roth zur Abholung der Startunterlagen. Gleich neben dem Anmeldezelt war die "Challenge Lounge", wo gerade Chris McCormack einige Fragen beantwortete. Er startete ebenfalls in einer Staffel als Schwimmer.

Macca in der Challenge Lounch
Etwas später sah ich noch Timo Bracht am Stand seines Sponsors.

Timo Bracht
Ich schlenderte noch über die Tria-Messe und traf dabei noch die beiden Kai's und Martin von dem Trainingslager in Südtirol 2012.

Nachdem ich all das Material der Startunterlagen (das Ganze in 3-facher Ausfertigung) zurück zum Auto brachte, traf ich mich mit Sebastian, den ich bereits persönlich von der Pasta Party bei der Challenge Kraichgau her kannte. Die Schlage zur Pasta Party war lang, aber wir hatten uns viel zu erzählen und so verging die Zeit recht schnell. Irgendwann konnten wir dann auch unsere Teller mit Nudeln füllen. Während wir aßen, wurden die teilnehmenden Profis vorgestellt, wobei wir akustisch davon nichts mitbekamen. Die Schlange im Zelt für den Kaiserschmarn Nachtisch war zwar nicht lang, aber da alles frisch zubereitet wurde, dauerte es für den Nachtisch doch recht lang. Zwei Reihen vor mir stand die Drittplazierte des Ironman Germany 2013 Kristin Möller ebenfalls an. Nachdem sie das gleiche Athletenband trug wie ich, wusste ich, dass sie in einer Staffel die Radstrecke absolvieren wird - und das eine Woche nach einer Langdistanz. Respekt!

Nach der Pasta Party ging ich zur Bayern 3 Party am Marktplatz in Roth und blieb dort fast bis zum Schluss.

Sebastian und ich verabredeten uns erneut für Samstag beim Bike Check-In. Wir bestaunten die Bikes der Halbprofis. Zufällig traf ich beim Check-In noch eine Bekannte, die auch in einer Staffel Rad fährt.

Bike Check-In
Am Abend traf ich mich noch mit meinen Staffelkollegen Nadja und Rainer, die ebenfalls in Treuchtlingen übernachteten.

Am Sonntag ging es um 6 Uhr zuerst nach Roth und anschließend zum Schwimmstart. Die Stimmung auf der Brücke war wieder gigantisch und die Vorfreude stieg von Minute zu Minute.

Die Profis kurz vor der letzten Wende beim Schwimmen
Wir gingen zusammen in die Wechselzone der Staffler. Ich absolvierte meine letzten Vorbereitungen am Rad.

Die letzten Vorbereitungen laufen
Nadja bereitete sich ebenfalls auf ihr Schwimmen vor. Ihre Vorbereitung war leider nicht so gut wie im Vorjahr, als sie sich auf die Senioren Schwimm-WM vorbereitete, bei der sie über 100m Rücken Bronze und über 200m Rücken Silber gewann. Dieses Jahr hatte sie Probleme mit dem Rücken, sodass sie uns schon im Vorfeld die Hoffnung auf eine ähnlich gute Zeit wie im Vorjahr (56 Minuten) nahm. Wir begleiteten Nadja zum Start und wünschten uns alle ein gutes und verletzungsfreies Rennen. Rainer und ich positionieren und auf Höhe der Startlinie und bewunderten Nadjas Gelassenheit kurz vor dem Start.

Nadja ganz entspannt an der Leine hängend ...
bevor es beim Schwimmstart rund geht. Beeindruckend und beängstigend zugleich.
Bei solchen Bildern weiß ich, warum ich beim Schwimmstart eher hinten bin.

Dann begann das lange Warten. Ich versuchte mich soweit es ging noch im Gras zu entspannen, aber so richtig ist mir das nicht gelungen. Als die ersten Staffelschwimmer aus dem Wasser kamen, bezog auch ich schon mal Position am Rad. Rainer stellte sich mit seiner Kamera zum Schwimmausstieg. Nach 1:04 kam Nadja aus dem Wasser. Ich nahm ihr den Transponder ab, schnappte mein Rad und machte mich auf die 180 Kilometer.


Wer sein Fahrrad liebt, der trägt
Und hopp rauf aufs Rad
Rein in die Schuhe und los gehts
Der erste Abschnitt bis Greding lief locker und flüssig. Die Anstiege (Seiboldsmühle, Selingstadt) bin ich relativ gemütlich gefahren, denn der Weg war ja noch lang. Auf der "Drückerpassage" von Selingstadt nach Greding machte es wie schon so oft zuvor im Training am meisten Spaß. Mit etwas Rückenwind und leicht bergab ging es mit fast 40 Sachen durch die Landschaft. Das macht echt Laune. Bei der Zeitmatte in Greding kurz vor dem Kalvarienberg hatte ich im Vergleich zum Vorjahr einen Vorsprung von fast 4 Minuten rausgefahren. Das ist schon mal ein guter Anfang. Den Kalvarienberg ging ich wieder locker an und ich freute mich, meine Eltern dort gesehen zu haben.

Mit einigen Mitfahrern entwickelte sich jetzt ein abwechslungsreiches Spielchen. Diese machten in der Ebene gewaltigen Druck auf dem Pedal und fuhren mir rasant davon. In den Anstiegen fuhren sie allerdings dann noch langsamer als ich und ich überholte sie wieder. Oben angekommen wiederholte sich das Spiel.
Kurz vor dem Solarer Berg dann die nächste Zeitmessung. 16 Sekunden langsamer als im Vorjahr - naja nicht wirklich der Rede wert.

Die Auffahrt durch das "Spalier von Solar" gestaltete sich schwierig, denn wie vorhin schon beschrieben, war leider einer der langsamen Bergauffahrer vor mir. Mit einer Straßenbreite von maximal einem Meter ist an ein Überholen nicht zu denken. Daher musste ich bergauf sogar bremsen. Das ist mir ja noch nie passiert. Egal - die Stimmung hier sollte man sowieso viel länger genießen.

In der zweiten Rad-Runde waren nur noch einige Staffel Radfahrer und langsame Solostarter unterwegs. Auf dem Weg nach Greding flog ich regelrecht an denen vorbei. Im Vergleich zum ersten Abschnitt nach Greding war ich zwar fast zwei Minuten langsamer als in Runde 1, aber dafür fast 1 1/2 Minuten schneller als 2012. Nach dem Kalvarienberg kam im Vorjahr der fiese Gegenwind und zeitgleich mein Kraft-Einbruch. Diesen Einbruch verspürte ich in diesem Jahr nicht so stark und ich konnte weiterhin Zeit gut machen. Besonders im letzten Abschnitt hatte ich noch einiges an Kraft übrig. So konnte ich bis zur Wechselzone noch Zeit einholen.

Am Abend vor der Challenge wurde ich auf Twitter noch nach meiner erwarteten Zielzeit gefragt. Ich schrieb damals, dass ich mit einer Zeit von 5:15 Stunden zufrieden wäre. Mit 5:14:31 Stunden habe ich meine gewünschte Zeit wohl voll getroffen. Etwas über 8 Minuten war ich schneller als das Jahr zuvor. Des weiteren war mein Durchschnittspuls über die ganze Zeit um 2 Schläge niedriger als in 2012.

Eigene Messung Station Zeit 2012 Zeit 2013
Zeit Diff
Ø 2012
Ø 2013
Ø Diff
1. Greding
1:04:42
1:00:51
00:03:51 164 160 -4
2. Solarer Berg
1:00:04
1:00:20
-00:00:16 162 158 -4
3. 1. Runde
0:24:23
0:24:12
00:00:11 163 157 -6
4. Greding
1:04:15
1:02:49
00:01:26 160 159 -1
5. Solarer Berg
1:06:24
1:05:39
00:00:45 156 157 1
6. 2. Runde
0:26:47
0:25:55
00:00:52 158 156 -2
7. Ende 0:17:10 0:16:23 00:00:47 157 160 3
Gesamt 05:22:40 05:14:31 00:08:09 160 158 2

Offizielle Zeit
Zeit 2012 Zeit 2013 Zeit Diff
Bike 37km 01:04:45 01:00:23 00:04:22
Bike 70km 01:00:03 01:00:21 -00:00:18
Bike 120km 01:28:40 01:27:02 00:01:38
Bike 153km 01:06:23 01:05:40 00:00:43
Bike Finish 00:42:48 00:41:05 00:01:43
Gesamt 05:22:40 05:14:31 00:08:09

In der Wechselzone wurde mir von einem freundlichen Helfer das Rad abgenommen. Bemerkenswert finde ich in diesem Zusammenhang, dass die Helfer nach dem Abstellen des Rades den Radcomputer stoppen. Das ist nicht bei allen Wettkämpfen so. Ich lief zum Wechselbereich der Staffeln und suchte unseren Läufer Rainer. Ich fand ihn recht schnell. Er nahm mir den Chip ab und fragte noch kurz nach meiner Zeit. Mit einem freundlichen "Hau rein!" schickte ich ihn auf die Marathon-Stecke.

Ich verpflegte mich direkt danach, holte meine Laufschuhe aus meinem Wechselbeutel und verstaute den Helm darin. Dann ging ich aus der Wechselzone und telefonierte mich mit unserer Schwimmerin und meinen Eltern zusammen. Es dauerte eine Weile, bis wir uns alle trafen. 

Mit Rainer habe ich im Vorfeld ausgemacht, dass ich die Strecke von der Lende bis nach Roth (km 36 bis 39) mit ihm laufen möchte. Daher machte ich mich auf dem Weg zur Lende, denn ich wollte ihn bei der Halbmarathon-Marke erstmals treffen. Es war schon einiges an Zeit vergangen, seit dem Rainer unterwegs war und ich hatte das Gefühl, dass ich mich beeilen sollte, um ihn nicht zu verpassen. Daher begann ich loszulaufen. Ich war überrascht, dass ich zwar nicht gerade schnell, aber doch gut vorwärts kam. Ich machte zwischendurch immer wieder ein paar Pausen, die einige Zuschauer mit einem "Weiter, auf geht's, geht schon noch." quittierten. Das motiviert und ich begann wieder zu traben. An der Lende angekommen positionierte ich mich genau an der Kurve, wo ich die Läufer aus Richtung Schwanstetten sehen konnte. Dort angekommen holte ich mein Handy raus und machte mich bereit. Genau in dem Augenblick kam auch Rainer schon an mir vorbei gelaufen. Ich hätte keine Sekunde später dort sein dürfen.

Rainer schon im Anflug
Eigentlich wollte ich Rainer noch zurufen, dass ich mir nicht wirklich sicher war, ob ich sein Tempo mit zurücklaufen könnte. Aber er war so schnell an mir vorbei, dass ich gar keine Zeit dazu hatte. Bei einem Sub3 Läufer ist das ein 4:15 er Tempo. So was laufe ich vielleicht mal einen Kilometer als Intervall und dann ist eine lange Pause notwendig. Jetzt sollte ich nach 180 km auf dem Rad noch drei Kilometer ohne Pause in dem Tempo durchlaufen? Ich konnte es mir nicht vorstellen. Jedenfalls wartete ich an der Lende auf ihn. Zwischenzeitlich sah ich meinen Kollegen Kai vorbei laufen und ich feuerte ihn für seine letzten sechs Kilometer an. Er sah schon recht fertig aus und so fühlte er sich auch. Ich entschloss mich kurzerhand mit ihm zurück nach Roth zu laufen, denn Rainer würde noch einige Zeit brauchen und bis dahin würde ich wieder zurück sein. Also liefen wir so ungefähr zwei Kilometer zurück Richtung Roth. Bei Kilometer 38 lies ich ihn alleine weiter ziehen und ich kehrte um zurück in Richtung Lende. Irgendwie hatte ich jetzt schon fünf Kilometer in den Beinen, obwohl ich doch nur drei laufen wollte. Daher lief ich nicht mehr ganz bis zur Lende zurück und wartete dazwischen auf Rainer. 

Während ich wartend und schauend am Streckenrand stand, wurde ich immer wieder von Zuschauern angefeurt weiter zu laufen. Ich musste einige Male erklären, dass ich auf unseren Staffel-Läufer warten würde. 

Endlich kam Rainer an und wir liefen gemeinsam zurück. Es lief besser als ich dachte und ich konnte sein Tempo mitgehen und sogar bei dem letzten Anstieg kurz bevor die Schleife nach Roth führt, konnte ich das Tempo halten. Rainer lief die Schleife durch Roth und ich versuchte unsere Schwimmerin Nadja für den gemeinsamen Zieleinlauf zu erreichen. Ich wartete am Staffeltreffpunkt. Als Rainer kam liefen wir gemeinsam weiter, nahmen später noch Nadja mit und genossen den unglaublichen Einlauf in das Stadion. Mit 9:25:45 schafften wir es auf Platz 17 von 273 gemischten Staffeln. 

Nach 9:25:45 im Ziel - welch ein Genuss
Hier unsere Splitzeiten:

SplitZeitPlatz
Swim01:04:2364
Trans 100:02:35235
Bike05:14:3155
Trans 200:01:019
Run03:03:1816

In der Zielverpflegung traf ich Sebastian, der mit einer Zeit von 10:48 seine erste Langdistanz finishte. Eine tolle Leistung. Ich wäre froh, wenn ich mit so einer Zeit meine erste Langdistanz schaffen würde. 

Am Ende gab es noch etwas Hektik, da Rainer den Chip mitnahm, den ich noch für den Bike-Check-Out benötigte. Ich versuchte vergeblich ihn auf dem Handy zu erreichen, aber die Mobilfunkversorgung im Zielbereich war so gut wie nicht vorhanden. Also musste ich versuchen, ihn auf dem Parkplatz abzufangen und rannte nochmal los. Letztendlich schafften wir es noch, dass ich den Chip bekam. Puh, Glück gehabt.

Ich blieb noch bis zum abschließenden Feuerwerk. Es hat leider noch recht lange gedauert, bis dann das Feuerwerk losging. 



Danach musste ich noch mein Rad abholen, welches ich nach einiger Sucherei fand. Einzig meinen Wechselbeutel konnte ich nicht finden, sodass einer der Helfer sich auf den Weg machte und die ganze Wechselzone absuchte. Nach etwa 10 Minuten kam er mit meinem Beutel. Danach fuhr ich mit dem Rad zum Auto, vertaute alles und machte mich auf die Heimfahrt. Gegen 1:30 Uhr kam ich daheim an, verstaute dort alles notwendige und war froh, um 2 Uhr im Bett zu sein. Mit nur 4 Stunden Schlaf ging es am nächsten Tag wieder in die Arbeit.

Ein langer, erfolgreicher Tag mit einem schönen Wettkampf war zu Ende. Die Zuschauer und Helfer waren wieder der Hammer und ich kann es schon fast nicht mehr erwarten, dort alleine zu starten. 

Nächstes Jahr werden wir leider keine Staffel haben. Vielleicht biete ich meine "Rad-Dienste" in der Staffelbörse an. Wer also noch einen Radfahrer für eine Staffel sucht, kann sich gerne bei mir melden.

Viele Grüße

Matthias

Samstag, 24. August 2013

Letzte lange Tour vor der Challenge Roth über 174 km

Knapp zwei Wochen vor meinem Staffeleinsatz bei der Challenge Roth sollte es noch einmal eine lange Tour geben, bei der ich letzte Kraftreize setzen wollte. Außerdem wollte ich noch einige Kilometer auf dem Zeitfahrrad sammeln, sodass ich mich mit dem Wettkampf-Setup (Scheibe und Hochprofilfelge) in die Berge aufmachte.

Mit einem Kollegen starteten wir kurz nach 8 Uhr in Brannenburg und fuhren über das Sudelfeld nach Bayrischzell. Nach 500m einrollen ging es mit 18% gleich heftig zur Sache. Nicht wirklich optimal, aber was soll's. Nach der kurzen steilen Anfangspassage und einspurigem Tunnel ging es dann gemütlicher weiter bergauf. Besonders angenehm ist die Maut-Passage, auf der nur sehr wenige Autos und Motorräder unterwegs sind. Zwar wurde der Anstieg im Verlauf wieder etwas steiler, aber trotzdem lässt sich das Sudelfeld recht einfach fahren. Die Abfahrt nach Bayrischzell läuft sehr flüssig und kann in flottem Tempo gefahren werden.

Wir fuhren weiter in Richtung Schliersee und bogen kurz zuvor zum Spitzingsattel ab. Erst vor 9 Tagen fuhr ich den Spitzingsattel beim Alpen-Triathlon im Nebel hoch. Diesmal war das Wetter optimal und es war ein Genuss, die knapp 4 km hoch zum Spitzingsee zu fahren. Oben angekommen, gönnte ich mir eine kurze Pause und genoss den Blick auf den See.

Erste Rast am Spitzingsee
Weiter führte uns die Route ins Valep und über die Moni Alm nach Rottach-Egern. Von dort aus ging es dann weiter über den sich lang ziehenden Achenpass nach Österreich. Es geht zwar stetig bergauf, aber trotzdem kann hier mit recht hoher Geschwindigkeit gefahren werden. In Achenkirch angekommen machten wir eine längere Pause bei einem Bäcker, bevor wir dann noch kurz beim Achensee vorbei schauten.

Halbzeit am Achensee

Am liebsten wäre ich in den See gesprungen
Nach einem kurzen Stopp am See machten wir uns wieder auf den Rückweg. Es wurde nun recht heiß, aber die Fahrt vom Achenpass brachte genügend Kühlung. Der Anstieg hoch zum Spitzingsee über das Valep war zum großen Teil im Schatten und auch die Abfahrt vom Spitzingsattel kühlte ordentlich.


Blick auf den Schliersee vom Spitzingsattel aus
Dies verleitete mich dann auch auf der Strecke nach Bayrischzell das Tempo mal etwas anzuziehen. In Bayrischzell spürte ich dann doch die Hitze und Anstrengung und wusste, dass das Sudelfeld nun kein Spaß mehr werden würde. Wenig Fahrtwind, stehende Hitze und ein 4 km langer Anstieg holten die letzten Kraftreserven aus mir raus. Die Abfahrt nach Brannenburg war dann die Belohnung für eine tolle Tour.

Bayrischzell

Polar-Aufzeichnung

Die gefahrene Strecke
Insgesamt fuhren wir 174 km, erklommen 2540 Höhenmeter, waren 7 Stunden auf dem Rad unterwegs und verbrannten 4500 kcal.

Freitag, 23. August 2013

Wettkampfbericht Alpen-Triathlon

Durch mein DNS bei der Challenge Kraichgau und der nicht benötigten Regeneration danach, kam ich auf die Idee, noch vor meinem Staffelstart bei der Challenge Roth, einen Triathlon zu machen. Zeitlich boten sich da der Stadt-Triathlon in Erding und der Alpen-Triathlon am Schliersee an. Den Triathlon in Erding habe ich schon zwei Mal bestritten und würde jederzeit wieder dort starten. Ich hatte aber für den Alpen-Triathlon schon seit zwei Jahren einen Gutschein, weil ich 2011 dort verletzungsbedingt nicht antreten konnte. Dieser Gutschein wurde mir freundlicherweise vom Veranstalter Jahr für Jahr verlängert. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Andreas Fischer für diese unkomplizierte Handhabung.

Am Vorabend stellte ich noch fest, dass sich meine Gangschaltung verstellt hat. Daher musste ich vor Ort eine Möglichkeit finden, die Schaltung gefixt zu bekommen. Ich wusste nicht, ob auf dem Veranstaltungsgelände ein Fachmann ist. Daher schaute ich mich am Abend noch nach einem Bikeshop im Internet um, der schon recht früh offen hat. Ich fand das Schlierseer Radhaus direkt am Ortseingang von Schliersee.

Am Samstag früh fuhr ich zum Schliersee. Beim Vorbeifahren am Schlierseer Radhaus sah ich, dass der Laden schon offen war. Daher hielt ich gleich an und fragte, ob mir die Schaltung gleich eingestellt werden könnte. Trotz der morgentlichen Hektik wurde meine Schaltung noch außerhalb der Öffnungszeiten eingestellt. Sie verlangten für die Einstellung nicht einmal Geld. Was für ein Service. Vielen Dank.

Ich parkte mein Auto direkt am Bahnhof, in kurzer Entfernung zur Wechselzone 1, holte erstmal meine Startunterlagen ab und "verarbeitete" diese dann. Es begann leicht zu regnen und mir kamen die Bilder vom Stadttriathlon München und Kraichgau in den Kopf und hoffte, dass es nicht schlimmer wurde. Angesichts der Tatsache, dass es am Ende der Radstrecke auf über 1100 Meter hoch geht, würde es dort oben noch richtig unangenehmer werden können. Daher wollte ich mit Windweste fahren, um wenigstens etwas Schutz vor der Auskühlung zu haben.

Eine großzügige Wechselzone
Als es kurzzeitig mal aufhörte zu regnen, richtete ich meine Wechselzone ein und gab den Laufbeutel ab. Ich beobachtete noch den Einmarsch der Elite-Athleten und auch deren Start, bevor ich mich in den Neo zwängte und mich einschwamm. Ich startete in der letzten Startgruppe und reihte mich auf dem sehr breiten aber nicht sehr tiefen Startbereich am Ufer ganz hinten ein. Ich wollte möglichen Schlägen beim Start aus dem Weg gehen. Das funktionierte auch sehr gut und ich hatte meist genügend Platz zum Schwimmen. Ich kam recht gut voran, wobei ich mich schon mal besser fühlte. Rechts konnte ich einen Schwimmer ausmachen, der in etwa mein Tempo schwamm. Kurz vor der ersten Boje zog er an mir vorbei und war danach gleich einige Meter weg von mir. Jedoch schaute er scheinbar nicht so genau nach der 2. Boje und driftete nach rechts ab, während ich auf direktem Weg die 2. Boje anschwamm, sodass ich dort auch vor ihm ankam. Orientierung ist Trumpf. Beim Weg zurück zum Ausstieg orientierte ich mich am großen Kirchturm von Schliersee, welcher nicht zu übersehen ist. Ich überholte ein paar Schwimmer aus der vorherigen Startgruppe und kam nach etwas über 26 Minuten aus dem Wasser. Somit hatte ich ein ähnliches Tempo wie beim 4km Schwimmen. Nicht gut, aber trotzdem ok. Weiter geht es zur Wechselzone über Schotter. Barfuß ist das ganz besonders unangenehm. Ein paar Teppiche hätten hier nicht geschadet.
Ein paar Teppiche über den Schotter hätten nicht geschadet
Fies ist, dass die Wechselzone 1 am Hang ist und erst mal ein paar Höhenmeter zu laufen sind. Entsprechend ausgepumpt kam ich am Rad an. Mit der Windweste ging es dann auf die Radstrecke. Die ersten Kilometer sind noch ganz gut zum einrollen, wobei es dort am meisten Spaß macht auf die Tube zu drücken. Kurz vor dem ersten Anstieg rutschte einem vor mir fahrenden Athleten in einer 90 Grad Kurve das Hinterrad weg. Er konnte sich gerade noch fangen. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und es ging permanent rauf und runter. Es gab auch wirklich kurze und sehr knackige Anstiege, die einiges an Körner kostet. Der Regen hatte glücklicherweise aufgehört und die Straßen waren erfreulicherweise trocken. Erst kurz vor dem Anstieg zum Spitzingsattel fing es wieder an leicht zu regnen. Dies hielt auch bis zum Sattel oben an. Den Spitzingsattel kannte ich bereits von einer früheren Ausfahrt und ging daher entspannt in den Anstieg rein. Je höher wir kamen, desto nebliger wurde es. Zum Schluss konnte ich durch meine Brille nichts mehr erkennen, sodass ich die Brille runter nahm. Leider waren am Sattel selber nicht sehr viele Zuschauer zum Anfeuern da, aber bei so einem Wetter ist es auch verständlich. In der kurzen Abfahrt zur Wechselzone 2 konnte ich die Beine noch etwas lockern. Das Rad wurde mir abgenommen und ich lief zu meiner Box, in der die Schuhe auf ihren Einsatz warteten.

Der erste Teil der Laufstrecke ging zuerst einmal steil bergab zur Albert Link Hütte. Auf dem Weg dort hin liefen einige Kühe frei herum und flüchteten vor uns Athleten. Unten bei der Hütte angekommen ging es dann auch gleich wieder rauf und es stellte sich bei mir ein unangenehmes Seitenstechen ein. Das hatte ich bisher noch nie, aber das Bergab-Laufen muss das wohl verursacht haben. Nach dem Anstieg ging es dann recht flach wieder zurück zum Spitzingsee. Bisher kam ich soweit recht gut durch und hatte auch keine Schmerzen in der Wade. Dann ging es auf die erste der zwei Runden rund um dem Spitzingsee. Der Nebel hing immer noch sehr stark über uns, sodass das schöne Panorama leider nicht sichtbar war. Der Weg rund um den See war flach, schmal und kiesig. Doch plötzlich wurde der Weg breit und steil und über tiefes Gras ging es die berühmte Kuhwiese hoch. Ein Garant für hohen Puls. Oben gab es dafür eine Verpflegungsstelle. Nach einem kurzen flachen Stück ging es dann auf Asphalt wieder bergab zurück und in die zweite Runde. Ich lief auf zwei Athleten auf, die sich vor mir locker unterhielten. Sie boten mir an, vorbei zu laufen, aber deren Tempo war ok für mich und außerdem kam die Kuhwiese nochmal. Die beiden waren noch in ihrer ersten Runde und auf der Kuhwiese zog ich dann doch an den beiden vorbei. Der Rest war dann noch lockeres auslaufen und Zieleinlauf genießen. Ich kam mit einer Zeit von 2:53:44 im Ziel an und war damit zufrieden. Ich konnte mal wieder schmerzfrei laufen, auch wenn die Laufzeit nicht berauschend war.

Die für den Alpentriathlon berühmte Zielverpflegung (Kaiserschmarrn) schmeckte sehr lecker. Nach der ersten Portion merkte ich, wie kalt ich doch geworden bin. Glücklicherweise stellten die Veranstalter Wärmedecken zur Verfügung und so konnte ich mir noch eine weitere Portion genehmigen. :-)

Im Ziel traf ich noch den Gerhard Müller, den Seniorensportwart des BTV, den ich von meinem Schwimm-Seminar im März kannte. Er finishte seinen 26. Alpentriathlon bei der 26. Auflage. Eine stolze Leistung sind auch seine über 300 absolvierten Triathlon Wettkämpfe.

Die Rückfahrt nach Schliersee gestaltete sich etwas schwierig, denn ich musste alles in dem kleinen Laufbeutel unter bringen und mein Rad suchen, welches nicht nach Startnummern sortiert abgestellt wurde, sondern nach der Ankunftszeit. Nach einiger Zeit fand ich mein Rad und freute mich schon auf die rasante Abfahrt.

Der Alpentriathlon ist eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit einem gewissen Kult-Charakter. Die Radstrecke ist sehr selektiv und auch die Laufstrecke nicht einfach. Bei schönem Wetter motiviert die Landschaft bestimmt noch mehr. Daher werde ich bestimmt mal wieder daran teilnehmen.

Viele Grüße

Matthias