Dienstag, 17. Juli 2012

Training KW 24/2012 - Stadttriathlon Erding

Diese Woche stand ganz im Zeichen des Stadttriathlons in Erding. Bereits 2010 war ich dort am Start. Damals konnte ich das Rennen aufgrund der nasskalten Witterung nicht wirklich genießen. Diesmal schien alles besser zu sein. Die Straßen waren trocken, die Temperaturen waren noch ok und ich fuhr erstmals mein Cervélo im Wettkampf.
Ich traf Michael Göhner beim Einrichten seines Rades in der Wechselzone und wir unterhielten uns kurz über die gemeinsame Zeit in Südtirol.

Eine Stunde vor dem Wettkampf trank ich den UltraSports Buffer. Zuvor hatte ich den Buffer schon mal im Training getestet und soweit für gut empfunden, dass ich es auch im Wettkampf wagen konnte.

10 Minuten vor dem Start ging ich kurz ins Wasser und schwamm mich etwas ein.
Kurz vor dem Start meiner Startgruppe bemerkte ich, dass ich den Brustgurt vergessen hatte anzuziehen. Das befreite mich von irgendwelchen Pulszwängen, wobei ich mich im Wettkampf sehr selten danach richte. Zu Beginn des Schwimmens gibt es das übliche Durcheinander einen Landstarts. Bis zur ersten von insgesamt sechs Bojen hat sich die Gruppe sortiert und es ging dann gut voran. Leider orientierte ich mich zu selten an der nächsten Boje, sodass ich keine optimale Linie schwamm und immer wieder korrigieren musste.  Bei meinem letzten Start in Erding schwamm die nachfolgende Startgruppe noch auf mich auf. Dies war dieses Mal nicht mehr der Fall und ich hoffte auf eine deutlich verbesserte Schwimmzeit. Mit 25:14 Minuten war ich um 2:13 Minuten schneller als vor zwei Jahren. Die vielen Schwimm-Kilometer haben sich scheinbar schon mal ausgezahlt.



Der Wechsel auf das Rad verlief auch recht flott und auf dem Rad nahm ich zügig das Tempo auf. Hier die Aufzeichnung der Radstrecke. Mit teilweise über 38 km/h ging es zunächst flach dahin. In den Anstiegen folgten die üblichen Positionsspiele. Ich fühlte mich gut und hatte bis zum Schluss noch einen guten Druck in den Beinen und hielt das Tempo. Mit einem 36er Schnitt kam ich nach 1:16:28 für die 46 Kilometer in der Wechselzone an. Damit haben sich auch die vielen Radkilometer bezahlt gemacht und auch das Setup auf dem Cervélo P2C scheint für die Kurzstrecke zu passen..

Jetzt war die spannende Frage, was mit meiner Laufleistung sein würde. Mit gerade mal 135 gelaufenen Kilometern in 2012 hatte ich kaum die notwendigen Laufbeine für eine schnelle Zeit. Die ersten Schritte aus der Wechselzone fühlten sich wie immer komisch an. Jedoch fand ich recht schnell ein Tempo und einen Rhythmus den ich vermutlich über 10 Kilometer halten konnte. Beim ersten Kilometer-Schild hatte ich eine 4:50 auf der Uhr stehen. Dieses Tempo überraschte mich dann doch. Das ist deutlich über dem Tempo was ich erwartet hatte. Mir war nicht klar, ob ich dieses Tempo durchstehen konnte, aber ich wollte es zumindest versuchen. Also behielt ich das Tempo bei und der zweite Kilometer ging in 4:45 dahin. Ich fühlte mich immer noch gut dabei. Unterwegs bekam ich diverse Unterstützung durch meine Familie, Meike Krebs und Thorsten Rebek. Diese Motivation nahm ich mit auf die nächsten Kilometer, welche ich in 4:42, 4:49 und 4:48 ab spulte. Ich war für meine Verhältnisse schnell unterwegs, eigentlich zu schnell und ich wartete auf den Zeitpunkt meines Einbruchs. Der kam auch bei Kilometer 6, wobei ich immer noch mit einem 5er Schnitt weiterlaufen konnte. Bei den letzten beiden Kilometer liefen dann mit 4:40 wieder besser. Mit einer Zeit von 48:18 Minuten über die 10 Kilometer erfüllte ich mir noch nebenbei eine neue Bestzeit über dieser Strecke.

Entspannter Einlauf ins Ziel



Nach diesem gelungenen Wettkampf schmeckte das Erdinger Alkoholfrei noch viel besser. Im Zielbereich traf ich Michael Göhner nochmal und gratulierte ihm zum erneuten Sieg in Erding.

Das gigantische Finisher-Buffet verdient abermals lobende Erwähnung. Besonders der Kirsch-Schoko-Kuchen und die Muffins waren spitze. Vielen Dank auch an die vielen Helfer und an die Organisatoren für einen wieder gelungenen Wettkampftag.

Der einzige Wermutstropfen entdeckte ich dann beim Abholen meines Rades in der Wechselzone in Form eines nicht mehr vorhandenen Ersatz-Schlauchreifens. Ich will nicht ausschließen, dass ich diesen beim Absteigen vom Rad aus dem Flaschenhalter gekickt habe, wobei dies meines Erachtens auf Grund der hohen Reibung zwischen Gummi und Metall fast nicht möglich sein kann.

Fazit:

  • Insgesamt brauchte ich 2:33:48 Stunden
  • Eine Verbesserung um über 9 Minuten im Vergleich zu 2010, obwohl die Rad-Strecke um 2 Kilometer länger war
  • Gleichmäßige Verbesserung in allen drei Disziplinen, trotz dem Ungleichgewicht im Training

Insgesamt kam ich in der Woche auf knapp 9 Stunden Ausdauertraining (inklusive Wettkampf).
Sport
Einheiten
Beschreibung
Schwimmen
(Build 2)
2
1,6 km im Neo
1,5 km im Wettkampf
Radfahren
(Build 1)
3
54 km in die Arbeit
100 km in die Arbeit und zurück
46 km im Wettkampf
Laufen
1
10 km im Wettkampf
Rolle
0

Athletik/Kraft
0