Mittwoch, 28. Dezember 2011

Vorbereitung und Planung für 2012


Aktuell stehen die folgenden Wettkämpfe für 2012 schon jetzt fest (wird später noch ergänzt):


Die Vorbereitung darauf hat bereits begonnen. Seit Anfang November trainiere ich nach den LD-Schwimmplänen von Ute Mückel. Die deutliche Steigerung der Umfänge verkrafte ich derzeit sehr gut.
Ein erster Test über 1000 m zeigte schon eine deutliche Verbesserung gegenüber früher. Das lässt hoffen.

Auf meiner Tacx Rolle bin ich die Radstrecke von Roth bereits abgefahren und einen kleinen Teil kenne ich bereits von meiner Sitzpositionsanalyse bei Fritz Buchstaller und als Zuschauer an der Strecke.
Sobald es das Wetter/Temperaturen und der Terminplan es zulassen, möchte ich die Strecke direkt unter die Laufräder nehmen. Bis dahin werde ich mich mit entsprechenden Training auf der Rolle über Wasser halten.

Meine Knieverletzung (ITBS) scheint nun auskuriert zu sein. Das Laufpensum konnte ich schon ganz langsam wieder steigern und bin derzeit bei ca. 3 km angelangt. Aktuell laufe ich nur einmal die Woche, da aktuell mein Fokus nicht auf dem Laufen liegt und ich keine Überlastung des Knies riskieren möchte.
Ich vermute, dass die Ursache für die Knieverletzung in meinem Laufstil liegt. Daher werde ich vermutlich mich einer professionellen Laufanalyse unterziehen.

Keep on rolling.

Matthias



Freitag, 23. Dezember 2011

Motivierender Spot von ASICS - Lebst Du Sport?

ASICS hat einen tollen und motivierenden Spot erstellt. Der Titel heißt "Lebst Du Sport?".



Da möchte man selber gleich wieder aktiv werden.

Keep on rolling.

Matthias


Mittwoch, 21. Dezember 2011

Angemeldet zum 4km Schwimmen in München

Für das Langdistanz-Schwimmen in München an der Regatta-Strecke in Oberschleißheim am 23.06.12 hab ich mich nun angemeldet. Es geht dann auf eine Strecke von 4 km. Das Wasser dort kenne ich vom 3MUC Triathlon und ist absolut sauber und glasklar. Das wird richtig angenehm.

Keep on floating.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Mein Sportjahr 2011 - Höhen und Tiefen (Teil 2)


Challenge Roth als Zuschauer - Ein ganz besonderes Erlebnis

Im Vorfeld der Challenge Roth 2011 stand bereits fest, dass meine Firma zwei Staffeln und einen Einzelstarter für 2012 melden kann. Da ich die Radstrecke der einen Staffel übernehmen würde, war für mich klar, dass ich ein Jahr vorher an der Strecke stehen möchte, um das "Best old Race" mal live zu erleben.

Es war ein grandioser Tag:
  • Gänsehaut beim Schwimmstart
  • Höllenstimmung am Solarer Berg
  • Motivation in T2 und auf der Laufstrecke
  • Zieleinlauf mit zwei neuen Weltbestzeiten bei gigantischer Stimmung
Diesen Event live zu erleben kann ich nur jedem empfehlen. Ich freue mich schon sehr darauf, selber über diese legendäre Radstrecke fahren zu dürfen und den Solarer Berg von den Zuschauern "hochgeschossen" zu werden. Am 8. Juli ist es soweit. Bis dahin heißt es noch viel trainieren.

Mein erstelltes Video (ca. 32 Minuten) zeigt folgende Athleten: Andreas Raelert, Sebastian Kienle, Lothar Leder, James Cammeron, Michael Krell, Markus Gebele, Fritz Buchstaller, Arne DyckChrissie WellingtonRebekah Keat und Belinda Granger.



Verlängertes Triathlon Wochenende in Hamburg

Ende Mai nahm ich an einem Gewinnspiel der Firma Skins teil, bei dem es einen Startplatz für den größten Jedermann-Triathlon der Welt zu gewinnen gab. Am 06. Juni bekam ich eine E-Mail mit der Nachricht, dass ich einen Startplatz gewonnen hätte.
Ich überlegte nicht lange und meldete mich offiziell an, buchte ein Hotel und plante die gesamte Reise.
So verbrachten meine Frau und ich ein verlängertes Wochenende (Freitag bis Sonntag) in Hamburg.
Die Anfahrt am Freitag verlief bis kurz vor Hamburg ohne Probleme. Für die letzten 30 km benötigten wir allerdings dann über zwei Stunden. Da wir für den Freitag nicht geplant hatten, stellte dies kein Problem dar.
Am Samstag Vormittag gingen wir zur Ausgabe der Startunterlagen und bummelten anschließend noch über die Triathlon-Messe, bevor wir uns auf den Weg zu den Zuschauer-Tribünen machten, um dort das Profi-Rennen der Männer zu sehen.

ITU Worldcup Serie in Hamburg - Profirennen der Herren

Glücklicherweise bekamen wir einen Sitzplatz in der ersten Reihe. Direkt vor uns waren die Wechselplätze von Jan Frodeno und Jürgen Prochnow.
Es war interessant, die Profis bei der Vorbereitung ihrer Wechselzone zu beobachten. Bekanntlich lief es für Jan Frodeno nicht sehr gut, jedoch wurde er gerade deswegen bei jedem Durchlauf durch die Wechselzone frenetisch von den Zuschauern angefeuert.

Alle 73 Fotos des Profi-Rennens der Männer

Video des Profi-Rennens der Männer

Am späten Samstag Nachmittag liefen wir noch zur Pasta-Party, bei der auch die Wettkampfbesprechung für alle Teilnehmer der Olympischen Distanz stattfinden sollte. Diese fiel jedoch aufgrund technischer Probleme mit den Mikrofonen und Lautsprechern aus.

Hamburg Triathlon - Meine Generalprobe für die Mitteldistanz

Nachdem meine Jahresplanung durch den Muskelfaser-Riss etwas durcheinander geraten ist, stellte der Hamburg Triathlon nun meine Generalprobe für die Mitteldistanz dar.
Ich startete in der letzten Startgruppe der Einzelstarter um 11:10 Uhr. Eine sehr angenehme Uhrzeit und so konnte ich in aller Ruhe gemütlich Frühstücken. In unserem Hotel waren noch einige andere Triathleten untergebracht und so traf ich vor dem Hotel einen weiteren Teilnehmer und wir fuhren gemeinsam zum Check-In. Dieser verlief reibungslos und so hatte ich noch genug Zeit mit entsprechend vorzubereiten. Da ein wechselhaftes Wetter vorhergesagt war, hatte ich einiges an Kleidung dabei, um für alle Fälle gerüstet zu sein.
Um 11 Uhr durften wir ins Wasser der Binnenalster. Sehen konnte ich jedoch nicht viel. Das Wasser war extrem dunkel und auch der Himmel brachte keinen Kontrast, da dicke Regenwolken aufzogen. Ich hoffte nur, dass es auf dem Rad nicht so kalt sein würde wie beim Erdinger Stadttriathlon 2010.
Leider durften wir nicht wie die Profis vom Ponton starten. Der Wasserstart mit ca. 150 Startern in der letzten Welle war recht entspannt und so schwamm ich relativ locker los. Die Strecke bis unter die Kennedy-Brücke zur Außenalster zog sich für meinen Geschmack dann doch etwas lange hin, was ich dann auch in meiner Splitzzeit zeigte. So benötigte ich über 30 Minuten für die Schwimmstrecke. Diese katastrophale Schwimmzeit beschäftigte mich dann auf dem laaaangen Weg zu und durch die Wechselzone. Insgesamt waren es ca. 800 Meter vom Schwimmausstieg bis auf die Radstrecke. Der Wechsel verlief einigermaßen passabel.
Auf der Radstrecke ging es dann erst einmal durch ein Tunnel und durch eine Baustelle mit Engpass, an dem nicht überholt werden durfte. Danach ging es mit teilweise heftigem Gegenwind weiter und so musste ich ganz schön drücken, um mein Tempo einigermaßen halten zu können. Auf dem Rückweg lief es dafür dann durch den Rückenwind etwas besser. Nach dem zweiten Wendepunkt ging es wieder gegen den Wind und dann wieder zurück in die Wechselzone. Mit 1:13 Stunden blieb ich leider über der von mir erhofften Zeit von 1:10 Stunden. Der Wind und der doch nicht so flache Rad-Kurs ließen meine Träume einer Gesamtzeit von unter 2:45 Stunden.


Der Wechsel auf die Laufstrecke verlief dann recht gut und ich kam für meine Verhältnisse recht gut voran. Die Laufstrecke an der Außenalster entlang war recht abwechslungsreich. Ich hätte zwar etwas mehr Zuschauer an der Strecke erwartet, aber durch die vielen Wellenstarts (25 Wellen insgesamt) hat sich die Veranstaltung recht in die Länge gezogen und ich vermutete, dass viele Zuschauer schon wieder Zuhause waren.
Egal - ich kam trotzdem gut voran und blieb beim Laufen unter der von mir gedachten Zeit. Ich lief nach 2:46:53 Stunden auf dem blauen Teppich ins Ziel und blieb somit über meiner gehofften Zielzeit von 2:45 Stunden.

Zusammenfassend ist die Generalprobe weder geglückt noch mißlungen. Die verbleibenden Wochen wollte ich mich noch strikt an den Trainingsplan halten und ganz gezielt ein Tapering durchführen.

Ein kleines Highlight gab es noch beim Check-Out aus der Wechselzone. Jan Frodeno stand am Specialized Stand und gab Autogramme. Ich nutzte diese Gunst und ließ mir meine Startnummer unterzeichnen.



Firmenlauf in München - Cross-Hindernis-Sprint über 6,1 km

Nach drei Jahren Abstinenz wollte ich in diesem Jahr mal wieder am Firmenlauf in München teilnehmen. Zwar fand der Lauf nur vier Tage nach dem Triathlon in Hamburg statt, aber ich fühlte mich bereits wieder gut regeneriert.
Mein Ziel war es, deutlich unter 30 Minuten zu laufen. Dies ist mir trotz der vielen Ausweich- und Überholmanöver gut gelungen und nach 28:49 lief ich im Ziel ein. Das Tempo hätte ich auch noch etwas länger halten können. Dies gab mir dann doch die Gewissheit, dass ich eines meiner Herbst-Ziele, die 10 km in unter 50 Minuten zu laufen, erreichen würde.


Hauptwettkampf: Mitteldistanz in Erlangen - Ein voller Erfolg

Mein Hauptwettkampf war dieses Jahr meine erste Mitteldistanz in Erlangen.
Einen ausführlichen Wettkampfbericht habe ich dazu bereits veröffentlicht.


Herbstläufe (10k und Halbmarathon mit persönlicher Bestzeit)
Auch hierzu habe ich bereits einen ausführlichen Bericht geschrieben.


Knieverletzung mit Laufpause
Die in dem Herbstläufe-Bericht zum Schluss beschriebene Knie-Verletzung hat mich leider doch viel länger beschäftigt als mir lieb gewesen wäre. Der erste Doc meinte nur, dass meine Quadriceps verkürzt wären und ich diese einfach nur aufdehnen sollte. Das und noch weitere Dehnübungen zur Entlastung des IT-Bandes (ITBS) führte ich über ein paar Wochen durch, jedoch ohne wirkliche Verbesserung.
Ein zweiter Doc verschrieb mir dann Physiotherapie, bei der jedoch der Physiotherapeut auch keine eindeutige Ursache für meine Kniebeschwerden finden konnte.

So begann ich mich von meinen Laufplänen für 2012 mental zu verabschieden und mich vorerst mal nur auf's Schwimmen und Radfahren zu konzentrieren. Brustschwimmen konnte ich zwar aufgrund des Knies nicht, aber das ist auch nicht das Ziel. Auf der Rolle begann ich mit ganz lockeren Einheiten, die keine Schmerzen im Knie verursachte.

Zwischenzeitlich filmte ich meinen Laufstil und war von dem Ergebnis regelrecht geschockt. Im linken Sprunggelenk knicke ich sehr stark ein. Mein Physio untersuchte dies auch und stellte fest, dass mein linkes Fußgewölbe flacher sei als das rechte. Daraufhin zeigte er mir eine Übung zur Kräftigung der Fußmuskulatur, welche ich zusammen mit noch weiteren Kräftigungsübungen nun regelmäßig durchführe.

Die Physiotherapie ist nun beendet und ich habe das Gefühl, dass das Knie von Woche zu Woche stabiler wird. Erste Kilometer-Läufe konnte ich schon wieder ohne Schmerzen absolvieren. Das gibt Hoffnung.
Über die Weihnachtswochen werde ich nun ganz langsam die Lauf-Strecken ausbauen.
"Keep your fingers crossed".

"Ein gesunder Mensch hat viele Wünsche - ein kranker Mensch nur einen." Dieser Spruch ging mir die letzten Wochen nicht mehr aus dem Sinn und ich kann nur bestätigen, dass der Spruch sehr viel Wahrheit beinhaltet.

Bleibt gesund und keep on rolling!

Montag, 12. Dezember 2011

Mein Sportjahr 2011 - Höhen und Tiefen (Teil 1)

Wie immer um diese Jahreszeit lässt man das vergangene Jahr etwas Revue passieren. Daher lasse auch ich mein Sportjahr in Gedanken an mir vorbei ziehen.


Erste Fahrt mit dem Rennrad draußen Mitte Januar - geht schon gut los

Da ich nicht der harte Rennradler im Winter bin, nutzte ich die erste Gelegenheit bereits Mitte Januar, um an einem Sonntag Nachmittag bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein die erste Runde draußen zu fahren. Es war ein tolles Gefühl, schon so früh die ersten Kilometer zu sammeln.


Professionelle Sitzposition durch Fritz Buchstaller

Zu Weihnachten habe ich mir eine professionelle Sitzpositionsanalyse bei Fritz Buchstaller gewünscht und auch bekommen. Einen Termin beim Fritz zu bekommen ist nicht gerade einfach und so musste ich einen Urlaubstag dafür opfern, aber das war es wert. Über zwei Stunden hat mich Fritz getestet, massiert und geknetet, mein Rad fast komplett auseinander genommen und wieder neu zusammengebaut, bis ich gut auf dem Rad saß. Die Sattel- und Fußdruck-Messung sah zu Beginn wirklich übel aus und es war ein Wunder, dass ich überhaupt fahren konnte, ohne vom Rad zu fallen (so schief saß ich drauf). Aber mit jedem Millimeter kamen wir einer gleichmäßigen Druckverteilung näher. Letzten Endes war zwar ein anderer Sattel und ein kürzerer Vorbau notwendig, aber ein nicht passendes Sportgerät birgt die Gefahr von dauerhafter Fehlbelastung, welcher letztendlich der Gesundheit schadet und diese nicht fördert. Daher habe ich das zusätzliche Geld gerne investiert.
Nach nun einer gefahrenen Saison kann ich sagen, dass ich dieses Jahr keine Rückenprobleme auf dem Rad hatte. Ich denke, dass dies ausschließlich durch die verbesserte Sitzposition zustande kam.


Monte Baldo

Vor Ostern verbrachte ich ein paar Tage am Gardasee. Ich hatte zwar mein Rennrad nicht dabei, aber ich fand einen Rad-Verleih in Garda und so kurbelte ich von Garda hoch bis zum Monte Baldo. Unterwegs fuhr ich an einigen großen Schneewänden und 19% Steigungen vorbei. Insgesamt waren es 41 km und 2000 Höhenmeter in knapp unter 3 Stunden. Hier die GPS-Aufzeichnung der Auffahrt. In der Gaststätte am Gipfel hab ich mich dann erst einmal gut gestärkt und auch wieder aufgewärmt. Gestärkt fuhr in dann eine andere Strecke zurück nach Garda. GPS-Aufzeichnung der Abfahrt.






2 km Outdoor-Schwimmen im April mit Neo im 25 Meter Becken

Während des Aufenthalts am Gardasee wollte ich wissen, wie sich 2 km Schwimmen am Stück anfühlt. Deshalb sprang ich mit dem Neo in den wirklich kalten Outdoor-Pool des Hotels und schwamm 80 Bahnen zu je 25 Meter. Ich benötigte etwas über 35 Minuten und hatte somit die Bestätigung, dass ich die Distanz am Stück drauf habe und dass ich die gleiche Geschwindigkeit wie schon bei früheren Wettkämpfen über die Olympische Distanz auch über die 2 km halten konnte.








Testfahrt auf der Radstrecke in Erlangen

An Ostern konnte ich die Radstrecke des Erlangen Triathlon mir genauer ansehen. Dies ist für mich immer sehr hilfreich, die Strecke vorher schon mal gefahren zu sein. So weiß man, was auf einen zukommt und kann entsprechend reagieren. Dies sollte sich noch als sehr hilfreich erweisen. Mehr dazu dann im 2. Teil der Jahreszusammenfassung.
Ich fuhr die Strecke zwei Mal ab und setzte anschließend noch einen Koppellauf mit 11 km drauf. Zwar konnte ich die Laufstrecke nicht wirklich ausfindig machen, jedoch den harten Anstieg über den Membacher Steg konnte ich schon damals "genießen".


Sella Ronda - Sechs Pässe in zwei Tagen

Mit 2 Kollegen fuhr ich an zwei wunderschönen Tagen Anfang Mai nach Südtirol. Da konnte ich schon recht früh gute Kilometer sammeln und es hat sehr viel Spaß gemacht. Genannt haben wir es die "Sella Ronda 8", weil wir eine liegende 8 gefahren sind.

Beschreibung der Routen und Höhenprofil
Alle Bilder von der Tour


MRRC Stadttriathlon München


Der MRRC Stadttriathlon in München ist 2009 mein erster Wettkampf der Saison. Die für mich kurze Anfahrt, die vielen Teilnehmer und der kurze aber harte Wettkampf machen dies zu einem idealen Start in die Wettkampf-Saison.

Leider durfte/musste ich erst als einer der letzten ins Wasser und wurde noch von einigen besseren Schwimmern überholt, sodass ich gerade noch als vorletzter aus der Wechselzone kam und gleich darauf von Philipp Peter (Starter in der 1. Bundesliga) überholt wurde. Somit litt ich die meiste Zeit auf der Radstrecke an Verfolgungswahn durch den Besenwagen. Von Runde zu Runde wurde es einsamer auf der Radstrecke. Kein wirklich schönes Gefühl. Ich überholte zwar ständig andere Fahrer, jedoch wusste ich zu keiner Zeit, ob ich dadurch irgendwelche Plätze vorwärts kam. War ja auch egal. Der Wechsel zum Laufen funktionierte nicht sonderlich gut und ich habe dort einiges an Zeit liegen gelassen. Der Lauf an sich war für meine Verhältnisse dann wieder soweit in Ordnung.

Insgesamt konnte ich im Vergleich zum Vorjahr mich um eine Minute verbessern. Ich war zufrieden.

Am Besten jedoch haben mir die vielen Bilder meines Kollegen Karsten Pawlik gefallen. Diese sind echt super geworden. Vielen Dank dafür.
Alle Bilder vom MRRC Stadttriathlon
Weitere Fotos von Karsten vom MRRC Stadttriathlon


Stadtlauf Augsburg - Halbmarathon mit Muskelfaserriß

Die Vorbereitung auf den Halbmarathon war nicht optimal, sodass ich mit keiner großen Erwartung ins Rennen gegangen bin und den Lauf als einen Tempo-Dauerlauf angesehen habe. Trotzdem sollte es schon eine Zeit unter zwei Stunden werden. Entsprechend locker ließ ich es anlaufen. Bei Kilometer 8 fuhr es mir jedoch gewaltig in die rechte Wade und die Schmerzen waren zu Beginn schon recht heftig. Kurzzeitig hab ich an Aufgabe gedacht, jedoch wäre der Weg zurück zum Start/Ziel extrem weit gewesen. Daher bin ich trotz der Schmerzen weiter gelaufen. Das Tempo konnte ich überraschenderweise weiterhin aufrecht erhalten. Im weiteren Verlauf wurden die Schmerzen sogar etwas weniger, sodass ich noch bis ins Ziel gelaufen bin. Letztendlich lief ich mit 1:54:19 die gleiche Zeit wie im vergangen Oktober beim Halbmarathon in München.
Humpelnden Schrittes ging es danach zum Auto zurück. Die Diagnose beim Doc: Muskelfaserriss. 3 Wochen Sport-Pause!


3 Wochen Pause - daher kein Start in Erding und beim Apen-Triathlon

Durch den mir beim Stadtlauf Augsburg zugezogenen Muskelfaserriss konnte ich dann leider nicht beim Stadt-Triathlon Erding an den Start gehen und den Alpen-Triathlon habe ich wegen einer Hochzeitsfeier auch ausgelassen. Da der Stadt-Triathlon noch nicht ausgebucht war, kam der Veranstalter mir entgegen und hat meine Anmeldung kostenlos storniert. An dieser Stelle nochmal meinen herzlichen Dank den Veranstalter. Die Anmeldung für den Alpen-Triathlon konnte ich auf nächstes Jahr verschieben. Auch hier nochmal vielen Dank an die Veranstalter.

Im nächsten Teil meines Jahresrückblicks berichte ich dann von der 2. Jahreshälfte mit meinem Haupt-Wettkampf  und einem gewonnenen Startplatz beim größten Jedermann-Triathlon der Welt.

Stay tuned...

Samstag, 3. Dezember 2011

Monsterhafte Schwimmeinheit von 4,7 km überlebt

Am Samstag stand eine monsterhafte Schwimmeinheit auf dem Programm von Ute Mückel, welche sie im triathlon-szene.de Portal veröffentlich hat.
Überschrieben ist die Einheit lediglich mit GA-17 - Stabilisierung der Grundlagenausdauer. Klingt nicht schlecht, aber bei genauerer Betrachtung kamen mir doch Bedenken. Gesamtlänge 4600m. Meine bisher längsten Einheiten lagen alle bei unter 3000m. Im Kern der Einheit standen 40x100m. Sollte es doch machbar sein? Egal. Wer's nicht probiert, findet's nicht raus.
Was soll ich sagen: es lief erstaunlich gut. Erst ab dem 35. Hunderter wurde es anstrengend und irgendwie hat's mit dem Zählen der Hunderter etwas gehakt (vermutlich war das ganze Blut nicht mehr im Hirn), sodass es letztendlich sogar 41x100m waren.
Den befürchteten Muskelkater oder eine Verspannung in den Oberarmen vermisste ich nicht wirklich und daher freue ich mich schon auf die nächste Hammereinheit mit 20x200m am kommenden Wochenende.

Freitag, 2. Dezember 2011

Was haben Stabi-Training, eine Hundehütte und Hänsel und Gretel gemeinsam?

Neulich beim abendlichen Stabi-Training:

So kann es einem ergehen, wenn ein junger Border-Collie "Casey" beim Training auch mitmachen möchte.
Vermutlich wußte Casey, dass ein gutes Stabi-Training das Fundament sowohl für gute Athleten als auch für eine Hundehütte ist.
Am besten gefiel im aber, dass er an der Hundehütte auch noch knabbern konnte.

Keep on training!

Ich trainiere auch mit

Tolle Hundehütte

Knusper Knusper Knäuschen
wer knuspert an meinem Häuschen

Freitag, 14. Oktober 2011

Saison-Abschluß: Läufe im Herbst

Auch in diesem Jahr sollte nach der Triathlon-Saison noch ein gewisser Lauf-Block angehängt werden. Wie schon in 2010 startete ich beim Gröbenbach-Lauf über die 10 km und beim München Marathon über die halbe Distanz. In beiden Fällen wollte ich neue Bestzeiten aufstellen.

Eine entsprechende Vorbereitung wurde wieder im Rahmen des Familienurlaubs untergebracht. Nachdem ich durch den soliden Mitteldistanz-Finish in Erlangen mir eine gute Grundlage in der Ausdauer erarbeitet hatte, sollte diesmal die Vorbereitung auf die beiden Rennen mehr in Richtung Tempo gehen. Daher standen diesmal vermehrt Intervalle und Tempo-Dauerläufe auf dem Programm. Unterbrochen wurde dies durch ein paar Trail-Läufe, Lauf-ABC und 2 Bergeinheiten.

Mein Ziel war es, die 10 km in unter 50 Minuten und den Halbmarathon in unter 1:50 Stunden zu laufen. Nachdem ich den Firmenlauf in München in für mich fantastischen 28:49 beendete, zeigten entsprechende Zielzeit-Rechner, dass die gesteckten Ziele erreichbar sein sollten - wenn auch knapp.

Der Gröbenbachlauf fand 2 Wochen vor dem Halbmarathon statt und ist somit ein idealer Testlauf für den noch kommenden Halbmarathon. Auf der offiziell vermessenen Strecke gilt es 3 Runden zu je 3,3 km zu laufen mit anschließendem Zieleinlauf im angrenzenden Stadion. Von Anfang an versuchte ich das Tempo hoch zu halten, hatte aber keine Info darüber, wie schnell ich wirklich war. Erst am Ende der ersten Runde konnte ich eine erste Zwischenzeit nehmen. Diese lag etwas besser als der Plan und ich fühlte mich soweit noch ganz in Ordnung.
Leider stieg zu Beginn der 2. Runde eine vor mir laufende Teilnehmerin aus. Die noch weiter vorn laufende Gruppe war ca. 200 m entfernt, sodass ich mich alleine durch die 2. Runde kämpfen musste. Entsprechend langsamer war ich dann auch unterwegs. Erst in der 3. Runde konnte ich auf diese Gruppe aufschließen und war bei km 9 dann auch an denen vorbei. Auf den letzten 500 m musste ich dann nochmal Gas geben, da es sonst mit den Sub50 knapp geworden wäre. Mit 49:46 Minuten kam ich im Ziel an. Ziel erreicht!

Das Wetter für den Münchner Halbmarathon verhieß zunächst nichts Gutes. 8 Grad und Dauerregen. Nicht gerade das optimale Wetter. Jedoch verzog sich der Regen schon früher aus Bayern und so blieb nur noch die kühle Temperatur übrig. Fast optimale Bedingungen. Christian und ich starteten mit einer Pace zwischen 5:05 und 5:10 zwar etwas zu schnell, aber wir wollten versuchen, das Tempo so lang wie möglich zu halten. Dies ist uns auch recht gut gelungen und so blieben wir ständig auf Kurs unter 1:50. Ab km 15 machten wir allerdings keine Zeit mehr gut und verloren sogar eine Minute bei km 16. Wie wir dies geschafft haben, ist uns bis heute noch ein Rätsel. Übrigens, wer diese Minute auf der Strecke noch finden sollte, schicke mir bitte eine Mail. Ich hole die dann ab.




Die letzten beiden km zogen wir uns abwechselnd, was auch dringend notwendig war. Das Ziel erreichten wir in 1:49:31 (-1 Sekunde für Christian). Ziel erreicht! Laut dem Zielzeitenrechner (basierend auf dem 10km Ergebnis) hätte ich eine 1:49:29 laufen können. Somit nur 2 Sekunden Abweichung. Das ist doch mal ein Volltreffer.

Somit konnte ich die Saison 2011 für mich recht erfolgreich abschließen. Jetzt muss mein linkes Knie wieder in Ordnung kommen (ITBS) und ich muss die harten Waden wieder weich spülen.

Die Planung für 2012 hat auch schon begonnen und der Hauptwettkampf wird die Teilnahme an der Challenge Roth als Staffel-Radler. Ich freue mich schon darauf, an diesem legendären Rennen teilzunehmen und über die mittelfränkischen Straßen zu brettern und den Solarer Berg hochgeschossen zu werden.

Mittwoch, 14. September 2011

Wettkampfbericht meiner ersten Mitteldistanz in Erlangen

Um 5 Uhr klingelte der Wecker. Nach einem relativ gemütlichen Frühstück mit 4 Honig/Marmeladen-Toasts und einem Kaffee gings auch schon auf die Fahrt nach Erlangen zu meiner ersten Mitteldistanz. Über Nacht hatte es zwar geregnet aber in der Früh zeigte sich fast etwas der blaue Himmel, obwohl Regenschauer angekündigt waren.

Gegen 7:30 Uhr holte ich mir noch die Startunterlagen ab und hatte damit schon einen kurzen Lauf-Warm-Up hinter mir. Im Auto verteilte ich dann erst mal meine Sachen auf die 3 Beutel für Rad, Laufen und Privat. Auf dem Weg vom Parkplatz zur Wechselzone begann es heftig zu regnen und der Regen hat bis zur Hälfte der Radstrecke angehalten. Daher natürlich nicht gerade optimale Bedingungen auf der Radstrecke.

Das Wasser war mit 21,9 Grad unterhalb der Grenze, sodass im Neo geschwommen werden konnte. Allerdings hat es mich selbst mit Neo vor dem Start im Wasser etwas gefroren. Beim Start hab ich mich relativ weit hinten orientiert und war ca. 20 m hinter der Startlinie. Ich wollte dem Gedränge einfach aus dem Weg gehen, was mir auch gut gelungen ist. Jedoch merkte ich bald, dass einige Schwimmer vor mir noch langsamer waren und daher zog ich dann an denen vorbei. Leider habe ich keinen passenden Wasserschatten finden können und so konnte/musste ich alleine schwimmen. Dies war für mich ganz ok. Somit konnte ich mein eigenes Tempo schwimmen und hab mich nicht zwanghaft an andere gehängt, deren Speed vielleicht über meiner Pace gewesen wäre. Bei der Wendemarke hab ich mir sogar erlaubt, kurz auf die Uhr zu schauen. Es waren etwas über 18 Minuten vergangen und damit lag ich ganz gut in der Zeit.
Auf dem Rückweg konnte ich dann sogar auf einige Schwimmer aufschließen, die 10 Minuten vor uns gestartet waren. Nach 35:34 kam ich aus dem Wasser und war somit am schnellen Ende meines angegebenen Zeitfensters von 35-40 Minuten angekommen. Dies hat mir natürlich gut gefallen und somit wechselte ich entsprechend motiviert aufs Rad. Auch die Anfeuerung meines Trainingspartners Christian hat mich gut gepusht. In der Wechselzone wurde mir beim Ausziehen des Neo geholfen und ich konnte mich danach gleich auf den Weg machen. Den Rest (Einpacken des Neos mit Schwimmbrille und Schwimmkappe) hat die freundliche Helferin erledigt. Das nenne ich mal einen klasse Service.

Kopf tief unten hilft gegen den Wind
Auf dem Rad hab ich gleich zu Beginn einen guten Druck auf dem Pedal verspürt und es ging trotz heftigem Gegenwind echt gut vorwärts. Leider fiel dann mein Pulsgurt aus, sodass ich keine Ahnung  mehr hatte, wie hoch mein Puls ist. Ich hab zwar noch versucht, das Problem zu lösen, aber das ist mir nicht gelungen.  Somit musste ich erstmals in einem Wettkampf mich ganz auf mein Körpergefühl verlassen und entsprechend in meinen Körper reinhören. Mein erstes Gel nahm ich vor der 1. Verpflegungsstelle und meine erste Trinkflasche hatte ich zu dem Zeitpunkt auch schon geleert, sodass ich diese gegen eine Wasserflasche tauschte.  Ich nahm auch eine halbe Banane mit und hab diese auf dem Anstieg und der anschließenden Abfahrt gegessen. Mein Ernährungsstrategie ist bis dahin aufgegangen.

Da ich die Radstrecke schon kannte, wusste ich von den zu erwartenden Anstiegen und Abfahrten. Daher freute ich mich schon auf den Anstieg nach Röttenbach, dann danach würde es sehr lange mit einem angenehmen Gefälle bergab gehen. Vom Wind begünstigt war ich hier dauerhaft mit 50 bis 60 Sachen unterwegs und hab reihenweise Plätze gut gemacht. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 34 km/h beendete ich die erste Runde und fühlte mich noch wirklich gut. Zu Beginn der 2. Runde war der Gegenwind wieder mein Begleiter und es wurde merklich schwerer mein Tempo zu halten. Zu dem Zeitpunkt zwang ich mich auch, meinen ersten Riegel zu essen. Es war nicht einfach und einen Hunger darauf habe ich auch nicht verspürt, aber eigentlich wollte ich den Riegel schon in der ersten Runde essen. Also rein damit.

Der Schleicher im Hinterrad
Nach einigen Bodenwellen merkte ich, dass ich im Hinterrad Luft verliere und teilweise auf der Felge aufsetzte. Somit hatte ich vermutlich einen Schleicher im Hinterrad. Ich versuchte dann etwas mehr Gewicht aufs Vorderrad zu bringen, was dann für einige Zeit auch gut funktionierte, jedoch bei einem längeren Anstieg vor Buch war es dann soweit. Ich entschloss mich dazu, das Hinterrad aufzupumpen. Einen vollständigen Austausch wollte ich nicht riskieren, denn das hätte mich deutlich mehr Zeit gekostet. Somit hielt ich an und pumpte. In der Zwischenzeit haben mich gefühlt ca. 40 Fahrer überholt.

Anschließend ging es dann auch wieder recht gut weiter, wenngleich ich vermutlich nur 6 Bar im Reifen hatte. Glücklicherweise ging dann dafür mein Pulsgurt wieder, wobei ich durch die Radprobleme andere Sorgen hatte. An der 2. Verpflegungsstelle tausche ich die Wasserflasche nun gegen ein Isogetränk aus und nahm nochmal eine halbe Banane mit. In der Ortsdurchfahrt Hemmhofen merkte ich, dass ich mit meinem Hinterrad wieder auf der Felge fuhr. Da ich noch wusste, dass der Anstieg  nach Röttenbach kommt, wollte ich mich bis dahin noch durchschlagen und erst dort nochmal aufpumpen - in der Hoffnung, dass es bis ins Ziel reichen würde. So musste ich mich in den Kurven zwar wieder etwas zurücknehmen und langsamer fahren, aber dieser Notfallplan ging auf. Ich pumpte also nochmal auf und fuhr den Anstieg hoch.
Letzter Anstieg in Röttenbach kurz vor der 2. Pumpaktion.
Man beachte die vorsichtige Fahrweise und den platten Hinterreifen.
Die anschließende Abfahrt ging dann wieder recht flott und ich konnte wieder einige Platze gut machen. In einem Kreisverkehr in Kleinseebach rutschte mir das Hinterrad kurz weg und ich konnte mich gerade noch fangen. Da es bis ins Ziel nur noch wenige km mit kaum Kurven waren, wollte ich es ohne erneutes aufpumpen versuchen. Ich wurde sogar von anderen Teilnehmern angesprochen, ob ich einen Platten hätte. Entsprechenden Respekt bekam ich, dass ich trotz der wenigen Luft im Reifen noch deren Geschwindigkeit gefahren bin. Nach 2:21 Stunden kam ich in T2 an. Wow, 9 Minuten schneller als die schnellste von mir geschätzte Zeit. Das Rad wurde uns von den vielen Helfern abgenommen und so konnte ich gleich zum Laufbeutel durchlaufen, der mir dann auch gleich gereicht wurde. Echt ein klasse Service.

Vom Rad nahm ich noch die 2 verbleibenden Gels mit und steckte mir noch 2 Gels aus dem Laufbeutel ein. Dann noch ein großer Schluck aus der Trinkflasche und ab auf die Laufstrecke. Die Uhrzeit zeigte 3:03 h an und selbst bei einem Laufschnitt knapp unter 6 min/km wäre ich mit sub5 ins Ziel gekommen. Entsprechend locker ging ich dann auch das Laufen an. Ich war verwundert, dass ich keine Probleme bei der Umstellung aufs Laufen hatte. Es ging von Anfang an gleich richtig gut los. Bei bisherigen Koppelläufen dauerte es meist doch relativ lange, bis ich einen vernünftigen Laufrhythmus fand. Die ersten km lief ich in einem 5:20er Tempo und so machte ich mit jedem Kilometer Boden gut auf eine Sub5.  Beim ersten Durchlauf durch's Stadion freute ich mich schon auf den Zieleinlauf, auch wenn dieser doch noch weit entfernt sein sollte. Beim Rauslaufen aus dem Stadion ging es ca. 10 Treppenstufen hoch. Das war schon ganz schön hart, aber es ging erstaunlich locker rauf. Bei der 2. Verpflegungsstelle hab ich ich mein 2. Gel genommen auch wenn mir überhaupt nicht danach war. Die Laufstrecke erinnerte durch den aufgeweichten Boden zwar mehr an einen Cross-Lauf und die schnellen Läufer sahen auch entsprechend aus. Da ist es dann von Vorteil, wenn man nicht so schnell ist. :-)

Da ich keinen Geschwindigkeitsmesser mitnahm, orientierte ich mich an den km-Markern und nahm immer eine Zwischenzeit. Mein Tempo hatte sich bei 5:30 stabilisiert Beim 2. Durchlauf durch's Stadion war dann für mich klar, dass es mit der Sub5 klappen sollte. Jedoch wollte ich noch nicht zu viel Freude aufkommen lassen, da es ja immer noch 10 km waren und noch viel passieren konnte. Am meisten Angst hatte ich wirklich davor, dass mir die Kohlenhydrate ausgehen und dann Wandertag angesagt ist. Daher zwang ich mir in der 2. Laufrunde nochmal ein Gel rein und hielt mich ansonsten an die Iso-Getränke. Jedoch funktioniert das Trinken während dem Laufen bei mir immer noch nicht. Daher habe ich bestimmt zu wenig getrunken, aber stehenbleiben wollte ich auch nicht, da ich Angst hatte nicht mehr gut weiterlaufen zu können. Selbst der letzte Anstieg über den Memmbachsteg (ist 4x zu überqueren), war noch ganz gut für mich zu laufen, auch wenn ich den ganz bewusst ganz langsam gelaufen bin. Einfach nichts mehr riskieren war das Motto und den letzten km nur noch genießen.

Nach 1:48:23 kam ich im Ziel an. Gesamtzeit 4:51:04. Ich hab mich gefreut wie ein Schnitzel und war erst mal froh es überhaupt geschafft zu haben und dann noch in dieser für mich so tollen Zeit.  Scheinbar war ich auf den Punkt hin fit und mein Tapering hat gut geklappt.
Zieleinlauf genießen



Das erste Bier war schnell vernichtet und ein paar Stück Obst ebenso. Ein weiteres Bier und 2 Stück Kuchen nahm ich mit nach draußen. Noch schnell duschen und dann ganz gemütlich den Kuchen genießen. Es kam dann auch noch die Sonne raus und so wurde es noch ein gemütlicher Samstag Nachmittag.

Am meisten hat mich überrascht, dass ich nach kürzeren Distanzen schon viel platter im Ziel ankam als in Erlangen. Muskulär hatte ich keine Probleme und auch in den Tagen danach kamen keine Probleme dazu. Einzig der linke Fußballen schmerzte ein paar Tage. Des weiteren war ich erstaunt, mit wie wenig Energieaufnahme ich die Strecke überlebt habe. Sicherlich hat das Wetter geholfen, aber ich denke, dass ich in der Zwischenzeit eine gewisse Grundlagenausdauer mir erarbeitet habe, sodass doch einiges an Fettverbrennung im Einsatz gewesen sein dürfte.

Ich kann den Triathlon in Erlangen nur wirklich empfehlen. Die Organisation ist super und auch die Helfer sind echt der Hammer. Vielen Dank nochmal.
Leider ist die Radstrecke nicht ganz 80 km lang und bei der Laufstrecke bin ich mir auch nicht ganz sicher. Aber egal. Es hat viel Spaß gemacht.

Samstag, 7. Mai 2011

Sella Ronda: 6 Pässe an 2 Tagen

Es ist mal wieder soweit: Die Berge rufen und ich fahre mit 2 Kollegen nach Südtirol in die Dolomiten.
Das Wetter verspricht nach aktueller Sicht schön und die Pässe anstrengend zu werden.

Los geht es am Montag in Wolkenstein. Von dort aus geht es über das Grödner Joch (2121 m), den Passo di Valparola (2192 m), den Colle Santa Lucia (1480 m) und den Passo di Giau (2233 m) nach Cortina d'Ampezzo. Laut dem Tourenplaner von quaeldich.de sind es 86 km und 2565 Höhenmeter. Besonders der Passo di Giau mit seinen steilen Anstiegen als dritten Paß am ersten Tag verspricht für schwere Beine am zweiten Tag.

Am Dienstag geht es dann von Cortina d'Ampezzo wieder zurück nach Wolkenstein über den Passo di Falzarego (2105 m), den Passo di Pardoi (2239 m) und das Sellajoch (2244 m). Das ergibt nochmal 68 km und 2185 Höhenmeter.

Insgesamt sind es 154 km und 4750 Höhenmeter. Somit sammeln wir etwas mehr Höhenmeter als im vergangen Jahr bei unserem Doppelpaß (Jaufenpass und Penser Joch).


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Am Ende des ersten Tages auf dem Passo di Giau